Frostnächte: Das bedeutet der Kälteeinbruch für Eure Pflanzen
- Wer aber auf Nummer sicher gehen will, der kann das eine oder andere unternehmen, um seine Pflanzen zu schützen.(Archiv)
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Frostwarnung. Ein deutlicher Temperatursturz in den kommenden Nächten sorgt bei Hobbygärtnern für Unsicherheit was ihre Balkon- und Gartenpflanzen angeht. Nach Einschätzung von Fachleuten sind größere Schäden derzeit aber eher unwahrscheinlich.
Der Botaniker Eberhard Klein vom NABU-Bodenseezentrum rechnet zwar mit kalten und teils frostigen Nächten. Für viele einheimische Balkon- und Gartenpflanzen sei es jedoch noch nicht kalt genug. Zudem seien die Pflanzen nach dem bislang milden Verlauf des Frühjahrs noch nicht so weit entwickelt. Spürbare Folgen dürften daher nur punktuell und abhängig von der Sorte auftreten. Besonders empfindlich reagieren laut Klein Blüten. Grüne Pflanzenteile sind deutlich robuster.
Schutzmaßnahmen für empfindliche Pflanzen
Wer vorsorgen möchte, kann kälteempfindliche Pflanzen mit einfachen Mitteln schützen. Geeignet sind laut der Plattform Bio-Balkon unter anderem folgende Maßnahmen.
- Abdecken mit Zeitungen, Karton oder Vlies
- Nutzung von Jutesäcken oder Luftpolsterfolie
- Platzierung an einer windgeschützten Hauswand
Als besonders frostempfindlich gelten mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Lorbeer, Stevia oder Ananassalbei. Deutlich widerstandsfähiger sind viele heimische Kräuter. Dazu zählen unter anderem Petersilie, Thymian, Oregano, Schnittlauch oder Zitronenmelisse. Sie vertragen Temperaturen bis etwa minus 15 Grad.
Kaltfront bringt Regen, Wind und Frost
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird es ab Mittwoch, 25. März, deutlich ungemütlicher. Eine Kaltfront zieht von Nordwesten her auf und bringt dichte Wolken, Regen und auffrischenden Wind. In höheren Lagen sind stürmische Böen möglich.
Die Temperaturen erreichen tagsüber nur noch etwa 8 bis 14 Grad. In den Nächten sinken die Werte verbreitet unter den Gefrierpunkt. Bis zu minus drei Grad sind möglich. Auch am Donnerstag, 26. März, bleibt das Wetter wechselhaft. In höheren Lagen fällt Schnee. Schneeregen und Graupel können bis in tiefere Regionen auftreten. dpa/red
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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