Frischen Thymian richtig verwenden: Wann er ins Essen kommt
- Für Küche und Gesundheit: Mit ätherischen Ölen wie Thymol fördert Thymian die Verdauung und wird traditionell als Heilpflanze gegen Husten und Erkältung eingesetzt.
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Frischen Thymian richtig verwenden. Frischer Thymian entfaltet sein Aroma am besten, wenn die Blätter erst gegen Ende der Garzeit ins Essen kommen. Werden die Zweige zu lange mitgekocht, können sie bitter werden. Darauf weist das Bundeszentrum für Ernährung hin.
Gerade in den Sommermonaten ist das mediterrane Kraut häufig frisch erhältlich, als Bund im Handel oder im Kräutertopf für Balkon und Garten. Für den eigenen Anbau gilt eine einfache Regel. Thymian wächst am besten an einem sonnigen Standort und braucht nur wenig Wasser.
Beim Kochen reicht meist eine kleine Menge aus. Das Kraut hat ein intensives Aroma mit leicht pfeffriger Schärfe und kann andere Geschmäcker schnell überdecken.
Passt besonders gut zu mediterranen Gerichten
Thymian wird häufig in der mediterranen Küche verwendet. Er harmoniert besonders gut mit herzhaften Zutaten wie Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten.
Typische Kombinationen sind zum Beispiel:
- Ratatouille mit Tomaten, Zucchini und Auberginen
- Pizza oder Focaccia mit mediterranen Kräutern
- Kartoffelgerichte oder Gemüsepfannen mit Oliven
Auch vegetarische Speisen lassen sich damit aromatisch würzen.
Ätherische Öle unterstützen die Verdauung
Neben dem Geschmack spielt auch die Wirkung der enthaltenen ätherischen Öle eine Rolle. Sie regen die Verdauungssäfte an und können fettreiche Speisen bekömmlicher machen.
Traditionell wird Thymian außerdem als Tee oder Hustensaft verwendet. Dem Kraut werden schleimlösende und antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben.
Wer süße Kombinationen ausprobieren möchte, kann Thymian auch mit Desserts verbinden. Beispiele sind gegrillte Pfirsiche, Panna Cotta mit Thymianhonig, Brombeer-Tarte oder dunkles Schokoladenmousse.
Getrockneter Thymian schmeckt meist deutlich intensiver als frischer. Grob zerkleinert und lichtgeschützt gelagert bleibt er viele Monate aromatisch und lässt sich sparsam dosieren. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |