Förderschulen in Rheinland-Pfalz: Ministerin will sie erhalten
- Bildungsministerin Eiling-Hütig will an Förderschulen festhalten. (Archivbild)
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Rheinland-Pfalz. Für Eltern und Schulen im Land soll es bei den Förderschulen weiter ein eigenes Angebot geben. Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig will nach eigenen Worten an dieser Schulform in Rheinland-Pfalz festhalten.
Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz sagte die CDU-Politikerin, Inklusion bedeute für sie, ein Kind bis zum Ende der Schullaufbahn so selbstständig zu machen, dass es Selbstvertrauen habe, wisse, was es könne, und von anderen akzeptiert werde. Nach Angaben des Ministeriums gibt es derzeit 132 Förderschulen in Rheinland-Pfalz.
Mehr Fachleute an allen Schularten
Um möglichst allen Kindern mit ihren jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden, will die Landesregierung nach Angaben der Ministerin multiprofessionelle Teams an den Schulen ausbauen. Dazu zählt auch die Schulsozialarbeit. In diesen Teams arbeiten neben Lehrkräften weitere Fachleute mit, etwa Sonderpädagogen und Verwaltungskräfte. Ziel ist eine ganzheitliche Förderung der Kinder.
Familiengrundschulzentren bleiben wichtig
Die von SPD-geführten Vorgängerregierungen eingeführten Familiengrundschulzentren hält Eiling-Hütig in diesem Zusammenhang für „ganz wichtig“. Dort werden auch Eltern einbezogen. Die Zentren sind Orte der Begegnung, Beratung und Bildung für Kinder und ihre Familien.
Insgesamt gibt es zehn dieser Einrichtungen an drei Standorten:
- vier in Ludwigshafen
- drei in Wittlich
- drei in Koblenz
Die Ministerin sieht sie als wichtigen Baustein im Schulalltag. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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