Fahrrad-Heckträger fürs Auto: Darauf kommt es beim Kauf an
- Die Fahrräder müssen mit? Heckträger sind meist mit wenigen Handgriffen montiert.
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Fahrrad-Heckträger am Auto. Fahrräder lassen sich auf Urlaubsfahrten meist am bequemsten mit einem Heckträger auf der Anhängerkupplung transportieren. Vor allem schwere Pedelecs können so ohne Anheben aufs Autodach sicher mitgenommen werden. Träger für die Kupplung sind oft für eine Gesamtlast von etwa 60 Kilogramm oder mehr ausgelegt, erklärt der Auto Club Europa (ACE).
Der Träger wird direkt auf der Anhängerkupplung befestigt. Das erleichtert das Beladen und spart Kraft. Gleichzeitig bleibt das Dach frei, etwa für eine Dachbox.
Weitere praktische Vorteile eines Heckträgers:
- Die Montage gelingt meist mit wenigen Handgriffen.
- Statt Fahrrädern kann auch eine Heckbox montiert werden. Sie erweitert das Kofferraumvolumen deutlich.
Welche technischen Werte beim Kauf entscheidend sind
Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf mehrere technische Angaben. Sie bestimmen, wie viele und welche Fahrräder sicher transportiert werden können.
- Abklappbare Modelle ermöglichen weiterhin Zugriff auf den Kofferraum.
- Bei schweren Rädern kann eine Auffahrschiene hilfreich sein. Sie ist oft als Zubehör erhältlich und erleichtert das Aufladen.
- Die maximale Traglast des Fahrradträgers aus der Gebrauchsanweisung darf nicht überschritten werden.
- Wichtig ist auch die maximale Stützlast der Anhängerkupplung. Sie liegt meist zwischen 50 und 100 Kilogramm. Das Gewicht des Trägers und der Fahrräder zusammen darf diesen Wert nicht übersteigen.
- Der sogenannte D-Wert der Anhängerkupplung muss zum Heckträger passen. Der Wert auf dem Typenschild der Kupplung muss mindestens so hoch sein wie der Wert in der Anleitung des Trägers.
- Schienen sollten lang und breit genug sein. Das hängt von Radgröße und Reifenbreite ab.
- Ein abschließbarer Träger bietet zusätzlichen Schutz vor Diebstahl.
Kennzeichen, Akkus und Warntafeln vor der Fahrt prüfen
Vor der Abfahrt sollte kontrolliert werden, ob das Autokennzeichen durch den Heckträger verdeckt ist. In diesem Fall wird ein Wiederholungskennzeichen benötigt. Dieses trägt keine HU-Plakette und darf nicht einfach vom Fahrzeug abgeschraubt und an den Träger montiert werden.
Bei Pedelecs empfiehlt es sich außerdem, Akkus und lose Teile wie Luftpumpen vor der Fahrt abzunehmen und im Auto zu verstauen. Offene elektrische Kontakte können mit Kontaktschutz, Klebeband oder Folie abgedeckt werden. Zusätzliche Fahrradschlösser erhöhen den Diebstahlschutz.
In einigen Urlaubsländern müssen Fahrräder am Heck mit rot-weißen Warntafeln gekennzeichnet sein. Diese Pflicht kann auch gelten, wenn der Träger leer ist. Eine kurze Prüfung der Regeln im jeweiligen Reiseland verhindert Probleme unterwegs. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |