exactly: Was Betroffene nach dem Anschlag in Magdeburg aushalten

exactly: Die Reportage richtet den Blick auf Betroffene nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 und die Hürden bei der Suche nach Hilfe. | Foto: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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exactly. Was bleibt, wenn ein Anschlag juristisch abgeschlossen ist, aber der Alltag für Betroffene nicht zur Ruhe kommt? Die neue Reportage „Magdeburg: Vergessen nach dem Anschlag , Traumata und Hilfe“ begleitet Menschen nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt 2024 und fragt, wie es danach weitergeht. Im Mittelpunkt steht die Augenzeugin Ramona. Sie versucht in ihren Alltag zurückzufinden, doch die Erlebnisse wirken weiter, Schritt für Schritt zeigt der Film, wie schwer Stabilität zu erreichen ist.

Wenn Hilfe gesucht wird, beginnt oft der nächste Kraftakt

Die Reportage macht auch sichtbar, welche Hürden bei der Suche nach Unterstützung auftauchen. Lange Wartezeiten, komplizierte Verfahren und fehlende Anschlussangebote erschweren den Zugang zu therapeutischer Hilfe. Dabei bleibt es nicht bei einem Einzelfall. Der Film zieht außerdem Erfahrungen von Zeuginnen und Zeugen anderer Anschläge hinzu, etwa vom Berliner Breitscheidplatz 2016 oder dem Pariser Club Bataclan 2015.

exactly: Wo das Hilfesystem trägt und wo Lücken bleiben

Neben den Betroffenen kommen Fachleute und Menschen zu Wort, die Betroffene seit Monaten begleiten. Ihre Perspektiven zeigen, wo Hilfe wirkt und wo im Hilfesystem weiterhin Lücken bestehen. Für die Reporterin und Filmemacherin Emma Mack steht dabei eine zentrale Frage im Raum: Werden Betroffene nach einem Anschlag ausreichend und langfristig begleitet, auch dann, wenn das öffentliche Interesse nachlässt?

Zu sehen ist „Magdeburg: Vergessen nach dem Anschlag , Traumata und Hilfe“ ab sofort in der ARD Mediathek unter ARD Mediathek , außerdem auf dem YouTube-Kanal @MDRInvestigativ sowie am 29. Juli um 20.15 Uhr im MDR-Fernsehen. [red]

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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