Eisheilige bremsen Frühling in Baden-Württemberg
- Die sogenannten Eisheiligen hatten sogar Schnee für den Schwarzwald im Programm.
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Baden-Württemberg. Kühlere Tage mit Regen und Wind prägen weiterhin das Wetter im Südwesten. Eine stabile und deutlich wärmere Phase ist laut Deutschem Wetterdienst erst in der kommenden Woche zu erwarten.
Nach einer wechselhaften Woche mit Schauern und sogar etwas Schnee im Hochschwarzwald bleibt das Wetter zunächst unbeständig. Ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes erklärte, dass sich bis mindestens Samstag, 16. Mai, am Mix aus Regen, Wind und kurzen sonnigen Abschnitten wenig ändern werde.
Eisheilige bringen nochmals Kälte
Grund für die kühle Phase sind die sogenannten „Eisheiligen“. Sie sorgen derzeit vielerorts für spürbar niedrigere Temperaturen. Im Hochschwarzwald fielen sogar einige Zentimeter Neuschnee. Auf Webcams zeigte sich der Feldberg zeitweise mit einer weißen Schneedecke.
Am Mittwoch, 13. Mai, wird es nach DWD-Prognosen zwar etwas freundlicher. Trotz dichter Wolken gilt der Tag als der trockenste der Woche. Die Temperaturen können in der Kurpfalz auf bis zu 17 Grad steigen.
In der Nacht zum Donnerstag, 14. Mai, setzt jedoch erneut kräftiger Regen ein. Lokal sind auch kurze Gewitter möglich. Der Donnerstag und Freitag, 14. und 15. Mai, bleiben überwiegend stark bewölkt, regnerisch und eher kühl.
Viele Hobbygärtner warten ab
Die Eisheiligen sind keine meteorologische Regel, sondern eine überlieferte Bauernregel. Seit Jahrhunderten gilt die Zeit Mitte Mai jedoch als mögliche Phase für späte Kälterückschläge.
Gerade Hobbygärtner achten deshalb besonders auf die Wetterentwicklung. Viele setzen empfindliche Pflanzen traditionell erst nach dieser Phase dauerhaft ins Freie.
Typische Vorsichtsmaßnahmen sind etwa:
- Empfindliche Pflanzen nachts noch geschützt aufstellen
- Jungpflanzen erst nach Mitte Mai ins Beet setzen
- Wetterprognosen vor dem Auspflanzen prüfen
Nach aktuellen Prognosen könnte sich die Wetterlage erst in der neuen Woche deutlich stabilisieren. Dann steht laut DWD ein Hochdruckgebiet bereit, das länger sonnige und mildere Tage bringen kann. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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