Deutlich weniger Stau im Südwesten – das steckt dahinter
- Weniger Verkehr an Ostern. (Archivbild)
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Stuttgart. Autofahrer mussten rund um Ostern deutlich seltener im Stau stehen. Auf den Autobahnen in Baden-Württemberg registrierte der ADAC Württemberg spürbar weniger stockenden Verkehr als im Vorjahr.
Nach Auswertung des Automobilclubs summierte sich die Zeit im Stau oder zähfließenden Verkehr während der Osterferien auf 1.879 Stunden. Das sind 362 Stunden weniger als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Auch die Länge der Staus ging zurück.
ADAC meldet kürzere Blechlawinen
Die wichtigsten Zahlen laut ADAC Württemberg für den Zeitraum von Donnerstag, 27. März, bis Samstag, 12. April:
- 1.879 Stunden Stauzeit auf Autobahnen in Baden-Württemberg
- 4.397 Kilometer Gesamtlänge der Staus
- 2.003 registrierte Staus
Zum Vergleich. In den Osterferien des Vorjahres summierte sich die Stauzeit noch auf 2.241 Stunden. Die Länge der Blechlawinen lag damals bei 5.621 Kilometern. Nur die Anzahl der Staus blieb fast gleich. 2.065 wurden im Vorjahr gezählt.
Hohe Spritpreise als möglicher Grund
Nach Einschätzung des ADAC waren während der Ferien insgesamt weniger Fahrzeuge auf den Autobahnen im Südwesten unterwegs. Eine mögliche Ursache könnten die stark gestiegenen Kraftstoffpreise sein.
Superbenzin der Sorte E10 erreichte am Montag, 6. April, den höchsten Preisstand seit 2022. Diesel wurde am Dienstag, 7. April, so teuer wie noch nie zuvor gemessen. Laut ADAC lagen die Preise damit etwa 40 Cent beziehungsweise rund 70 Cent über dem Niveau vor Beginn des Iran Krieges.
Der Automobilclub vermutet deshalb, dass manche Reisende längere Fahrten über die Feiertage vermieden haben. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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