Denkmäler besuchen: So klappt der Ausflug am Sonntag
- Von Kirche bis U‑Bahnhof: Am 13. September lädt der Tag des offenen Denkmals bundesweit zu selten zugänglichen Orten ein.
- Foto: Guido Kirchner/dpa/dpa-mag
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Denkmäler besuchen. Am Sonntag, 13. September, lassen sich bundesweit mehr als 6.500 Orte besichtigen, die sonst oft nicht frei zugänglich sind. Für Ausflügler bringt der Tag des offenen Denkmals vor allem Planungssicherheit, weil Öffnungszeiten, Kurzbeschreibungen und Anmeldefristen online gebündelt abrufbar sind.
Wer in der eigenen Region etwas entdecken will, kann über die Ortssuche auf www.tag-des-offenen-denkmals.de prüfen, welche Denkmäler in der Nähe mitmachen. Dort steht auch, ob vorab eine Anmeldung nötig ist und bis wann sie erfolgen muss. Bei einzelnen Angeboten endet die Frist bereits einige Tage vorher.
Zusätzlich gibt es eine kostenlose App, in der die Informationen zum Programm gesammelt sind. Das hilft vor allem bei spontanen Touren, wenn mehrere Stationen an einem Tag kombiniert werden sollen.
Vorher prüfen, wo eine Anmeldung nötig ist
Der Aktionstag findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt und wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Nach Angaben der Stiftung handelt es sich um Deutschlands größte Kulturveranstaltung.
Die Auswahl reicht von bekannten Bauwerken bis zu Orten, die im Alltag leicht übersehen werden. Genannt werden unter anderem denkmalgeschützte U-Bahnhöfe in Berlin, ein alter Flughafen in Karlsruhe und ein mehr als 90 Jahre altes Schiff in Kiel.
Auch abseits der großen Sehenswürdigkeiten kann sich ein Blick ins Programm lohnen. In Hamburg zeigt die Bandbreite beispielhaft, wie unterschiedlich die Ziele sein können:
- bekannte Wahrzeichen wie der Michel
- alte Fabriken für Seife oder Drahtstifte
- eine in den 1950er-Jahren gebaute und später umgewidmete Großtankstelle
Selbst ohne Teilnahme an einer Führung kann das Programm Anregungen für spätere Entdeckungstouren liefern. Praktisch ist vor allem die frühzeitige Prüfung der Anmeldefristen, damit selten geöffnete Orte nicht ausfallen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |