Blumen ins Ausland schicken: So funktioniert das Fleurop-Prinzip
- Blumenversand ins Ausland über Fleurop: Auftrag wird an einen Partnerfloristen im Zielland vermittelt, der frisch bindet und ausliefert.
- Foto: Fleurop AG
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Verbraucher: Wer aus Deutschland einen Blumenstrauß ins Ausland schicken möchte, kann das über Fleurop abwickeln – laut Unternehmen werden Bestellungen an ein Blumenfachgeschäft im Zielland vermittelt, das den Strauß frisch bindet und vor Ort ausliefert.
Nach Angaben der Fleurop AG gehen rund drei Prozent aller in Deutschland aufgegebenen Fleurop-Aufträge ins Ausland. Häufige Zielländer seien Österreich, die Schweiz und die USA; außerdem würden auch weiter entfernte Länder wie Australien, Neuseeland, Japan oder Südafrika beliefert. Für das vergangene Jahr nennt Fleurop auch Ziele wie Grönland, Mauritius, Simbabwe und Myanmar.
Auftrag reist, Blumen bleiben vor Ort
Das Grundprinzip ist laut Fleurop seit den Anfängen gleich: Nicht der Strauß wird über lange Strecken transportiert, sondern die Bestellung. Der Auftrag wird an einen Partnerbetrieb im jeweiligen Zielland weitergegeben. Dort werden die Blumen frisch gebunden und anschließend an die Empfängeradresse ausgeliefert.
Damit entfällt für Kundinnen und Kunden die Organisation eines internationalen Versands mit Kühlung oder langen Laufzeiten. Gleichzeitig liegt die Ausführung – Sortenwahl im Rahmen des Auftrags und das Binden – bei Floristinnen und Floristen vor Ort.
Ein Netzwerk mit vielen Partnerbetrieben
Fleurop verweist auf seine Geschichte: Das Modell geht demnach auf den Berliner Floristen Max Hübner zurück; der erste Fleurop-Blumengruß sei im September 1908 von Berlin nach Potsdam vermittelt worden. Heute spricht das Unternehmen von mehr als 50.000 Partnerfloristinnen und -floristen in 150 Ländern; in Deutschland seien mehr als 4.000 Blumenfachgeschäfte angeschlossen.
Wer regelmäßig Blumengrüße zu Geburtstagen, als Dankeschön oder zu anderen Anlässen ins Ausland schicken muss, sollte bei der Bestellung vor allem Lieferdatum und lokale Ausführung im Blick behalten – das ist der Kern des Systems, das Fleurop beschreibt. [red]
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |