Badetote in Baden-Württemberg: 13 Ertrunkene im Juni
- Fast alle Badetoten im Juni waren männlich. (Symbolbild)
- Foto: Marijan Murat/dpa
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Baden-Württemberg. Für Badegäste im Südwesten zeigt die neue DLRG-Bilanz ein deutlich höheres Risiko in der Frühsaison: Im Juni sind in Baden-Württemberg 13 Menschen ertrunken.
Das ist nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft der höchste Juni-Wert seit 25 Jahren im Land. Im Juni des Vorjahres waren es sieben Todesfälle. Im gesamten vergangenen Jahr kamen im Südwesten 43 Menschen bei Badeunfällen ums Leben.
Bundesweit registrierte die DLRG im Juni 99 Badetote. Baden-Württemberg liegt damit auf dem dritten Platz hinter Bayern und Nordrhein-Westfalen. Eine ähnlich hohe Zahl an Todesfällen im Juni gab es deutschlandweit zuletzt im Jahr 2003. Der Deutsche Wetterdienst sprach damals von einem „Jahrhundertsommer“.
Seen waren am häufigsten betroffen
Die meisten tödlichen Badeunfälle passierten laut DLRG in Seen. Dort starben acht Menschen. Drei weitere kamen in Flüssen ums Leben. Zwei Todesfälle wurden aus Schwimmbädern gemeldet.
- Seen: 8 Todesfälle
- Flüsse: 3 Todesfälle
- Schwimmbäder: 2 Todesfälle
Unter den Verstorbenen waren elf Männer und zwei Frauen.
Viele Rettungsschwimmer im Einsatz
Die DLRG verweist zugleich auf die große Zahl ehrenamtlicher Helfer im Land. Nach eigenen Angaben waren 2025 in Baden-Württemberg rund 9.300 Rettungsschwimmer an 213 Gewässern und in 334 Schwimmbädern im Einsatz. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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