Antipasti zubereiten: Weniger Öl bringt mehr Geschmack

Gewürze, Kräuter und Olivenöl gehören zum Antipasti-Gemüse dazu. Aber zu viel kann das Aroma beeinträchtigen. (zu dpa: «Was kann bei der Zubereitung von Antipasti schieflaufen?») | Foto: dpa
  • Gewürze, Kräuter und Olivenöl gehören zum Antipasti-Gemüse dazu. Aber zu viel kann das Aroma beeinträchtigen. (zu dpa: «Was kann bei der Zubereitung von Antipasti schieflaufen?»)
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Antipasti zubereiten. Weniger Öl und eine kurze Zeit außerhalb des Kühlschranks sorgen dafür, dass Antipasti deutlich aromatischer schmecken. Genau hier passieren bei der Zubereitung die häufigsten Fehler.

Antipasti gelten zwar traditionell als Vorspeise. Viele Varianten eignen sich jedoch auch als kleines Hauptgericht, besonders vegetarische Gemüsekombinationen. Typisch sind zum Beispiel gegrillte oder eingelegte Zutaten, die zusammen mit Brot, Olivenöl, Käse oder Wurstwaren serviert werden.

Wer dabei nur an eingelegtes Gemüse und etwas Bruschetta denkt, verpasst laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) einen großen Teil der italienischen Vielfalt. Erst die Kombination verschiedener Komponenten sorgt für den charakteristischen Antipasti-Teller. Häufig gehören dazu etwa:

  • gegrillte Zucchini, Auberginen oder Paprika
  • Pilze, Zwiebeln oder Artischocken
  • Salate mit Bohnen, Thunfisch oder Brot
  • Käse, Schinken, Salami oder Mortadella
  • Meeresfrüchte oder Garnelen in Marinade

Auch Reste aus dem Kühlschrank lassen sich gut verwerten. Gemüse wie Zucchini, Paprika, Karotten, Bohnen oder Pilze können am Vortag gegrillt oder angebraten und anschließend mit Kräutern in Olivenöl eingelegt werden. Über Nacht zieht das Aroma besser ein und der Geschmack wird intensiver.

Zu viel Öl überdeckt schnell den Eigengeschmack

Der häufigste Fehler bei der Zubereitung ist laut BZfE eine zu üppige Marinade. «Der größte Fehler wäre: zu viel Öl, zu viel Marinade», erklären die Ernährungsexperten. Olivenöl und Gewürze sollen den Geschmack unterstützen und abrunden. Wird zu viel verwendet, überdecken sie das Röstaroma und den Eigengeschmack des Gemüses.

Eine weitere Kleinigkeit beeinflusst den Geschmack ebenfalls deutlich. Antipasti sollten nicht direkt aus dem Kühlschrank serviert werden. Wer fertige Antipasti kauft oder sie am Vortag vorbereitet hat, nimmt sie idealerweise etwa 60 Minuten vorher aus der Kühlung. «Nur so entfaltet sich ihr volles Aroma. Antipasti direkt aus dem Kühlschrank schmecken fad», erklärt BZfE-Autor Rüdiger Lobitz.

Mit etwas Zurückhaltung bei Öl und Marinade und genügend Zeit außerhalb des Kühlschranks entfalten Antipasti ihr typisches Aroma deutlich besser. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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