Am Wochenende auf die Autobahn? Hier müssen Autofahrer mit Engpässen rechnen

Gute Nachricht für Autofahrer: Am Wochenende vom 17. bis 19. April soll es ruhiger auf den Autobahnen werden - trotz Ferienendes. (zu dpa: «Die Ruhe kehrt zurück auf die Autobahnen - eigentlich») | Foto: dpa
  • Gute Nachricht für Autofahrer: Am Wochenende vom 17. bis 19. April soll es ruhiger auf den Autobahnen werden - trotz Ferienendes. (zu dpa: «Die Ruhe kehrt zurück auf die Autobahnen - eigentlich»)
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Stau am Wochenende. Auf vielen Autobahnen dürfte es von Freitag, 17. April, bis Sonntag, 19. April, deutlich entspannter zugehen als in den Osterwochen. Verkehrsclubs rechnen nur mit vereinzelten Engpässen durch Rückreiseverkehr, Baustellen und einzelne Großveranstaltungen.

Für Autofahrer endet damit eine Phase mit besonders hohem Ferienverkehr. Laut Auto Club Europa (ACE) kehrt am kommenden Wochenende "wieder Ruhe auf den Straßen ein". Auch das Ende der Osterferien im Saarland und in Thüringen hat laut ADAC nur begrenzte Auswirkungen. Erwartet wird vor allem etwas Rückreiseverkehr aus Süddeutschland und von der Ostseeküste.

Bei schönem Frühlingswetter können zusätzlich Tagesausflügler unterwegs sein. Besonders am Sonntagnachmittag kann sich der Verkehr auf beliebten Ausflugsstrecken bemerkbar machen. Wanderer und Wochenendurlauber starten häufig am Freitagnachmittag oder am Samstagvormittag Richtung Alpen oder andere Freizeitziele.

Baustellen bleiben die häufigsten Staupunkte

Trotz insgesamt ruhiger Lage gehört der typische Berufsverkehr weiterhin zum Alltag auf den Autobahnen. Vor allem am Freitagnachmittag kann es deshalb rund um Ballungsräume zu Verzögerungen kommen.

Der ADAC zählt derzeit 826 Baustellen auf deutschen Autobahnen. Diese Abschnitte gelten als häufigste Ursache für stockenden Verkehr. Der saisonale Höchststand der Baustellen ist laut Automobilclub noch nicht erreicht.

Mehr Verkehr erwartet der ACE unter anderem auf folgenden Strecken:

  • A 1 Köln – Dortmund – Münster – Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A 3 Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München – Salzburg
  • A 10 Berliner Ring
  • A 59 Düsseldorf – Köln – Bonn
  • A 81 Heilbronn – Stuttgart
  • A 93 Kiefersfelden – Rosenheim
  • A 99 Autobahnring München

Regional kann es rund um Stuttgart wegen des Stuttgarter Frühlingsfestes von Samstag, 18. April, bis Sonntag, 10. Mai, zu mehr Verkehr kommen.

Elbtunnel auf der A7 wird das ganze Wochenende gesperrt

Ein größerer Engpass steht im Norden bevor. Auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Stellingen wird der Elbtunnel in beiden Richtungen voll gesperrt.

Die Sperrung beginnt am Freitag, 17. April, um 22 Uhr und endet am Montag, 20. April, um 5 Uhr. Eine Umleitung ist eingerichtet. Gerade im Raum Hamburg kann es deshalb zu längeren Fahrzeiten kommen.

Grenzkontrollen und Baustellen im Alpenraum

Auch auf wichtigen Reiserouten Richtung Österreich und Schweiz rechnen Verkehrsclubs überwiegend mit flüssigem Verkehr. "Transitreisende sollten bis auf wenige Ausnahmen zügig vorankommen", prognostiziert der ACE.

Behinderungen bleiben jedoch möglich. Auf der Brennerautobahn sorgt die Generalsanierung der Luegbrücke weiterhin für Verzögerungen. Zu Stoßzeiten kann sich dort Verkehr stauen.

An den deutschen Grenzen sind zudem weiterhin stichprobenhafte Einreisekontrollen möglich. Besonders an folgenden Übergängen kann es zu Wartezeiten kommen:

  • Suben auf der A 3
  • Walserberg auf der A 8
  • Kiefersfelden auf der A 93

In der Schweiz gilt die Verkehrslage laut ACE überwiegend als moderat. Verzögerungen sind am ehesten auf der Gotthardroute vor dem Tunnel möglich. Größere Wartezeiten werden derzeit jedoch nicht erwartet.

Unter dem Strich bleibt die Verkehrslage damit für viele Autofahrer planbarer als an den starken Osterreisewochenenden. Einzelne Baustellen, Grenzkontrollen oder Sperrungen können die Fahrzeit dennoch verlängern. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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