Akku-Brand vermeiden: So laden Smartphones sicher

Beschädigte Akkus können eine Brandgefahr sein. | Foto: dpa
  • Beschädigte Akkus können eine Brandgefahr sein.
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Smartphone-Akku richtig laden. Hitze, falsche Ladegeräte oder Tiefenentladung können Smartphone-Akkus dauerhaft schädigen und im Extremfall sogar Brände auslösen. Mit einigen einfachen Regeln bei Nutzung, Laden und Lagerung lässt sich das Risiko deutlich verringern. Darauf weist das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) hin.

Lithium-Ionen-Akkus altern mit der Zeit und reagieren empfindlich auf extreme Temperaturen oder falsche Behandlung. Kritische Schäden an den Zellen können entstehen, wenn Akkus dauerhaft zu heiß werden oder tiefentladen. Eine angepasste Nutzung kann die Lebensdauer verlängern und Sicherheitsrisiken reduzieren.

Diese Faktoren belasten Smartphone-Akkus besonders

Für den Alltag sind vor allem einige typische Fehler relevant. Hersteller und Unfallversicherung geben mehrere Hinweise für einen sicheren Umgang:

  • Nur Ladegeräte verwenden, die vom Hersteller für den Akku oder das jeweilige Gerät vorgesehen sind.
  • Ein Smartphone nicht laden, wenn es bereits stark aufgeheizt ist, etwa nach direkter Sonneneinstrahlung. Geräte zunächst abkühlen lassen.
  • Lithium-Ionen-Akkus möglichst mit einem Ladestand zwischen 40 und 60 Prozent lagern.
  • Beim Laden auf eine Umgebungstemperatur zwischen 0 und 45 Grad achten und eine trockene Umgebung wählen.
  • Den Ladestand regelmäßig prüfen und bei Bedarf nachladen. Laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung verhindert das eine Tiefenentladung.
  • Akkus möglichst auf nicht brennbaren Unterlagen laden und Abstand zu leicht entflammbaren Gegenständen halten.

Aufgeblähte Akkus und alte Geräte richtig entsorgen

Selbst bei guter Pflege können Akkus mit der Zeit beschädigt werden. Ein Warnsignal ist ein sichtbar aufgeblähter Akku. Geräte sollten dann nicht mehr genutzt werden.

Alte Smartphones, Batterien und Akkus gehören grundsätzlich nicht in den Hausmüll. Die enthaltenen Rohstoffe können wiederverwertet werden und beschädigte Akkus können in Müllanlagen Brände auslösen.

  • Abgabe ist bei kommunalen Wertstoffhöfen oder Sammelstellen möglich.
  • Viele Elektronikmärkte, Händler und größere Supermärkte müssen alte Geräte kostenlos zurücknehmen.
  • Kleine Geräte können meist auch ohne Neukauf eines Produkts abgegeben werden.
  • Funktionierende Smartphones lassen sich über Verkaufsplattformen oder privat weiterverkaufen. Vorher sollte das Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden, damit persönliche Daten gelöscht sind.

Mit sorgfältigem Laden, moderaten Temperaturen und richtiger Entsorgung lassen sich Sicherheitsrisiken deutlich reduzieren und Akkus oft länger nutzen. dpa/red

Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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