600 Kilometer Reichweite: Range Rover Electric ab 2027
- Das erste E-Auto von Range Rover soll Anfang 2027 in den Handel kommen.
- Foto: Jaguar/Land Rover/dpa-mag
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Range Rover Electric. Der Range Rover Electric soll ab Anfang 2027 bis zu 600 Kilometer Normreichweite bieten und macht den Umstieg auf ein großes Luxus-SUV mit Batterie besser planbar.
Für Autofahrer zählt dabei vor allem die Einordnung: Äußerlich bleibt der elektrische Range Rover nah am bekannten Modell, technisch bringt er einen großen Akku, schnelle Ladetechnik und zwei Elektromotoren mit. Die Preise starten nach Herstellerangaben bei 163.500 Euro.
Im Alltag dürfte der Unterschied zum Verbrenner vor allem bei Geräusch und Ansprechverhalten liegen. Land Rover verspricht eine ruhigere Fahrt und eine spontanere Kraftentfaltung, ohne dass Abstriche bei Geländefahrten entstehen sollen.
600 Kilometer Reichweite und 350 Kilowatt Ladeleistung
Der Akku hat eine Kapazität von 118 Kilowattstunden und sitzt im Wagenboden. Mit Technik für 800 Volt soll eine Ladeleistung von bis zu 350 Kilowatt möglich sein. Die Normreichweite gibt Land Rover mit 600 Kilometern an.
Diese Zahl ist vor allem als Vergleichswert hilfreich. Im Alltag können Fahrstil, Temperatur, Tempo und Beladung beeinflussen, wie weit das Fahrzeug tatsächlich kommt. Für lange Strecken ist neben der Akkugröße deshalb auch die Ladeleistung ein wichtiger Faktor.
Zwei Versionen machen den Preisunterschied deutlich
Zum Marktstart plant Land Rover zwei Leistungsstufen. Die stärkere Version EV550 kommt auf 404 Kilowatt und 550 PS Systemleistung. Das Drehmoment liegt bei 850 Newtonmetern. Der Preis beginnt bei 180.100 Euro.
Die schwächere Version EV450 startet bei 163.500 Euro. Für Käufer ist damit vor allem die Frage relevant, ob die zusätzliche Leistung den Aufpreis rechtfertigt.
Geländeeinsatz soll trotz Elektroantrieb möglich bleiben
Beim Geländeanspruch will Land Rover den elektrischen Range Rover nah am Verbrenner halten. Nach Herstellerangaben soll er dieselben Wasserdurchfahrten bewältigen und die gleichen Steigungen erklimmen.
Eine Einschränkung gibt es beim Tempo. Die elektrische Version ist auf mehr als 200 km/h nicht ausgelegt. Für den Alltag dürfte das kaum entscheidend sein, für Langstreckenfahrer zählt eher die Kombination aus Reichweite, Ladeleistung und Preis. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |