22. Juli. Die Schüsse von München: So rekonstruiert die Doku den Tag
- 22. Juli. Die Schüsse von München: Die Dokureihe rekonstruiert das Attentat am Olympia-Einkaufszentrum und die Folgen für die Stadt.
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22. Juli. Die Schüsse von München. Zehn Jahre nach dem Attentat am Olympia-Einkaufszentrum blickt eine vierteilige Dokureihe auf die Ereignisse vom 22. Juli 2016 zurück. Ein 18-Jähriger tötete damals neun Menschen und verletzte weitere.
Die Reihe „22. Juli. Die Schüsse von München“ läuft ab sofort im ZDF-Streaming-Portal. ZDFinfo zeigt alle vier Folgen am 24. Juli ab 1.15 Uhr.
22. Juli. Die Schüsse von München: Vier Folgen, vier Perspektiven
Folge 1 trägt den Titel „Eine Stadt in Panik“ und rekonstruiert, wie sich in München nach den ersten Schüssen ein Ausnahmezustand ausbreitete. Tausende Notrufe gingen ein, außerdem kursierten Hunderte Mitteilungen über Terroranschläge an 71 verschiedenen Orten in der Stadt.
Dabei geht es auch um die Frage, wie Behörden und Polizei an diesem Tag vorgegangen sind. Ermittler, Gutachter, Augenzeugen, Überlebende und Helfer vor Ort schildern ihre Perspektiven.
Vom Täter bis zur späteren Einordnung
In „Der Täter“ (Folge 2) rückt der 18-jährige David S. in den Mittelpunkt, seine Motive und sein Umfeld. Genannt werden unter anderem Mobbing in der Schule, die Faszination für bekannte Amokläufer sowie die Frage, welche Rolle Anders Breivik und der Film „Matrix“ für die Tat spielten.
„Die Tat“ (Folge 3) beschreibt den Ablauf am Olympia-Einkaufszentrum, darunter Fake-Accounts in sozialen Medien, mit denen Jugendliche zu einem Schnellrestaurant gelockt wurden. Dort eröffnete der Täter das Feuer, tötete neun Menschen und verletzte weitere neun, bevor er sich kurz vor seiner Festnahme das Leben nahm.
Warum die letzte Folge auf Netzwerke schaut
„Das Terror-Netzwerk“ (Folge 4) greift auf, dass die Tat zunächst als Amoklauf galt. Erst drei Jahre nach dem Anschlag stufte das Bayerische Landeskriminalamt sie abschließend als politisch motivierte, rechtsextreme Tat ein.
Die letzte Folge prüft mögliche Verbindungen zu rechtsextremistischen Netzwerken. Alle Sendungen bietet ZDFinfo mit Untertiteln an. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |