14 Badetote in Rheinland-Pfalz: Mehr Opfer als im Vorjahr
- In Rheinland-Pfalz sind in diesem Jahr bislang 14 Menschen ertrunken. (Symbolbild)
- Foto: Marijan Murat/dpa
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Rheinland-Pfalz. Wer im Land an Flüssen, Seen oder in Schwimmbädern unterwegs ist, sollte die Risiken im Wasser weiter ernst nehmen: In Rheinland-Pfalz sind seit Jahresbeginn 14 Menschen ertrunken.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft meldet in ihrer Sommerbilanz damit einen Anstieg um 12 Fälle gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bundesweit registrierte die DLRG seit Jahresbeginn 320 tödliche Wasserunfälle. Das waren 8 weniger als im Vergleichszeitraum.
Die meisten Opfer starben in Flüssen
Nach Angaben der DLRG gab es die meisten Todesfälle im Juni mit 4 Opfern. Im Juli wurden 3 Todesfälle gezählt. Die Bilanz zeigt auch, wo die Unfälle passierten:
- 7 Menschen ertranken in Flüssen.
- 5 Menschen starben in Seen.
- 2 Menschen kamen in Schwimmbädern ums Leben.
Bei 12 Todesopfern handelte es sich um Männer, bei 2 um Frauen.
DLRG verweist auf mehr Nachwuchs
Nach eigenen Angaben wachen bundesweit mehr als 50.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG jedes Jahr 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Die Zahlen in der Nachwuchsausbildung steigen laut DLRG. Präsidentin Ute Vogt sagte: „Jede zusätzliche Rettungsschwimmerin und jeder zusätzliche Rettungsschwimmer macht Deutschlands Gewässer ein Stück sicherer.“ [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |