Zukunftskongress in Mainz: Bilder für Rheinland-Pfalz 2045

Ein Kongress in Mainz nimmt das ferne Jahr 2045 in den Blick. (Symbolbild) | Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa
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Mainz. Für Menschen in Rheinland-Pfalz geht es am Dienstag, 20. Oktober, um die Frage, wie Wohnen, Mobilität und Alltag im Jahr 2045 aussehen könnten. Beim Science-Fiction-Kongress der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, kurz ZIRP, diskutieren Zukunftsforschende, Trendberater und Weltraumforscherinnen über mögliche Entwicklungen im Land.

Der Kongress beginnt um 13.30 Uhr. Erwartet wird auch Ministerpräsident Gordon Schnieder von der CDU. Auf dem Programm stehen unter anderem dystopische Zukunftsbilder von Tech-Milliardären, die Erforschung des Mars sowie neue Technologien und Zukunftsvisionen.

KI entwirft Zukunftsbilder für bekannte Orte

In einem interaktiven Programm entwickeln die Teilnehmenden mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz eigene Bilder der Zukunft. Dabei geht es etwa um Haushaltsroboter, begrünte Fassaden, autonome Flugtaxis oder Raketen über Rheinland-Pfalz. Die Bilder sollen nicht als Vorhersagen verstanden werden, sondern als Anstoß für eine Debatte darüber, welche Entwicklung wünschenswert ist.

Zukunftsforscher Max Irmer will die Diskussion nach eigenen Angaben vor allem moderieren. Die Menschen vor Ort kennten ihre Region am besten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Aus verschiedenen Sichtweisen könne ein gemeinsames Bild der Zukunft entstehen.

Vom Mainzer Dom bis zur Moselschleife

Als Motive für die KI-Bilder dienen bekannte Orte im Land. Ein Chatbot stellt dazu wenige Fragen und erstellt anschließend ein Zukunftsbild. Vorgesehen sind unter anderem:

  • der Mainzer Dom
  • das Hambacher Schloss
  • die Porta Nigra in Trier
  • das Deutsche Eck in Koblenz
  • die Moselschleife

Irmer betont, Zukunft lasse sich nicht exakt vorhersagen, könne aber gemeinsam entworfen werden. In früheren Workshops seien viele Bilder eher negativ ausgefallen. Für Mainz hofft er auf mehr utopische Ideen und positive Erzählungen über die Zukunft des Landes. [dpa/red]

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dpa content aus Ludwigshafen

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