Wiederwahl im Stuttgarter Landtag: Schwarz bleibt Grünen-Chef

Der 46-jährige Andreas Schwarz ist auch weiterhin dafür zuständig, die Grünen-Fraktion zusammenzuhalten.  | Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Stuttgart. Die grün schwarze Landesregierung kann im Landtag weiter mit derselben Führung der Grünen Fraktion arbeiten. Die Abgeordneten bestätigten Andreas Schwarz erneut als Fraktionsvorsitzenden.

Der 46 Jahre alte Wirtschaftsjurist erhielt nach Informationen aus Parteikreisen 94 Prozent der Stimmen. Schwarz führt die Fraktion bereits seit rund zehn Jahren. Beobachter beschreiben ihn als verlässlich, kompetent und ausgleichend. Seit 2011 gehört er dem Landtag von Baden Württemberg an. Privat lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter in Kirchheim unter Teck.

Der Fraktionsvorsitz gilt als Schlüsselrolle für das Funktionieren der Koalition von Grünen und CDU. Aufgabe ist es, die Abgeordneten hinter den Vorhaben der Regierung zu versammeln und Mehrheiten im Parlament zu sichern.

Neue Abstimmung mit CDU Fraktionschef

In der neuen Legislaturperiode bekommt Schwarz auf CDU Seite einen neuen Gegenpart. In den vergangenen fünf Jahren war CDU Landeschef Manuel Hagel sein wichtigster Ansprechpartner in der Fraktion. Hagel wechselt nun ins Innenministerium. Die CDU Fraktion wird künftig vom früheren Generalsekretär Tobias Vogt geführt.

Muhterem Aras für Vizeposten nominiert

Die Grünen nominierten außerdem Muhterem Aras für das Amt der stellvertretenden Landtagspräsidentin. Die 60 Jährige war seit 2016 Präsidentin des Parlaments. In den Sondierungen nach der Wahl wurde dieser Posten jedoch der CDU zugesprochen.

Zum neuen Landtagspräsidenten soll am Dienstag, 12. Mai, der bisherige Innenminister Thomas Strobl von der CDU gewählt werden. Anschließend ist die Wahl von Aras zur Vizepräsidentin vorgesehen.

Bei der Landtagswahl am Sonntag, 8. März, lagen die Grünen mit 30,2 Prozent knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent. Im neuen Parlament verfügen beide Parteien jeweils über 56 Sitze. Damit herrscht im Landtag eine ungewöhnliche Pattsituation. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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