Wiederaufbau im Ahrtal stockt teils: Schnieder sieht weiter Hürden
- Schnieders Besuch gleich zu Beginn seiner Amtszeit sei ein «wichtiges Signal der Verbundenheit und Verantwortung», sagt Weigand.
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Ahrtal. Beim Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe gibt es aus Sicht der Landesregierung weiterhin große Aufgaben. Bei einem Besuch im Ahrtal betonte der neue Ministerpräsident Gordon Schnieder, dass viele Projekte vorangekommen seien. Gleichzeitig bestehe weiterhin erheblicher Handlungsbedarf.
Das Tal war im Sommer 2021 von einer verheerenden Flut getroffen worden. Allein im Ahrtal starben damals 135 Menschen. Noch immer prägen Baustellen, beschädigte Infrastruktur und langwierige Genehmigungsverfahren den Alltag vieler Gemeinden.
Ministerpräsident setzt auf enge Zusammenarbeit
Schnieder erklärte bei seinem Besuch, entscheidend für den weiteren Fortschritt sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen. „Im Ahrtal ist vieles erreicht worden. Gleichzeitig gibt es weiterhin viele Herausforderungen“, sagte der CDU Politiker.
Ihm sei wichtig gewesen, direkt mit Menschen vor Ort zu sprechen. Dabei ging es vor allem um die Frage, wo der Wiederaufbau gut vorankommt und wo weiterhin Hürden bestehen.
„Ich werde das Ahrtal nicht vergessen und den weiteren Wiederaufbau mit aller Kraft unterstützen“, kündigte Schnieder an.
Besuch in Schule, Klinik und Gemeinde
Gemeinsam mit der Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, besuchte der Ministerpräsident mehrere Einrichtungen in der Region:
- eine Berufsbildende Schule
- eine Klinik in Bad Neuenahr Ahrweiler
- die Ortsgemeinde Altenahr
Weigand bezeichnete den Besuch kurz nach Schnieders Amtsantritt als wichtiges Signal für die Region. Er stehe für Verbundenheit und Verantwortung gegenüber den Menschen im Ahrtal. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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