Verdi fordert Stopp der Pflegekammer-Befragung: Massive Probleme bei der Abstimmung
- Die Pflegekammer soll sich um die Interessen von rund 40.000 Pflegekräften in Rheinland-Pfalz kümmern. (Archivfoto)
- Foto: dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Pflegekammer-Befragung. Für Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz könnte die laufende Befragung zur Zukunft der Landespflegekammer vor dem Aus stehen. Die Gewerkschaft Verdi fordert einen sofortigen Abbruch der Abstimmung und verweist auf massive Probleme bei der Durchführung.
Nach Angaben von Verdi gibt es zahlreiche Berichte von Pflegepersonen, die keinen Zugang zur Befragung erhalten haben oder auf technische Mängel gestoßen sind. Der stellvertretende Leiter des Verdi-Landesbezirks Rheinland-Pfalz, Frank Hutmacher, spricht von Unzulänglichkeiten, die den ordnungsgemäßen Ablauf der Abstimmung infrage stellen.
Berichte über technische Mängel
Viele der Beschwerden seien mit Screenshots oder Dokumenten belegt. Aus Sicht der Gewerkschaft laufe die von der Pflegekammer organisierte Befragung alles andere als reibungslos. Die Landesregierung müsse deshalb kurzfristig eine transparente und funktionierende Abstimmung sicherstellen. Die Pflegekammer selbst sei damit offenbar überfordert.
Kritik am Fortbestand der Pflegekammer
Die Befragung war nach monatelanger Vorbereitung am Montag, 23. März, gestartet und soll noch bis Donnerstag, 2. April, laufen. Mit ihr soll geklärt werden, wie es mit der Landespflegekammer weitergeht.
Die Pflegekammer Rheinland-Pfalz, die 2016 als erste ihrer Art in Deutschland gegründet wurde, vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von rund 40.000 Pflegekräften im Land. Im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens steht sie jedoch stark in der Kritik. Zahlreiche Mitglieder fühlen sich nicht ausreichend vertreten und stellen den Fortbestand der Kammer grundsätzlich infrage. Auch Proteste und Demonstrationen hat es bereits gegeben. Besonders umstritten ist die kostenpflichtige Pflichtmitgliedschaft. dpa/red
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |