Tag der Kinderhospizarbeit erklärt: Hilfe, die Familien trägt
- Ehrenamtliche Kinderhospizbegleiter schenken einem lebensverkürzt erkrankten Kind Zeit, Nähe und Fürsorge
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Tag der Kinderhospizarbeit. Der Tag der Kinderhospizarbeit macht jedes Jahr am 10. Februar auf Familien aufmerksam, deren Alltag durch eine lebensverkürzende Erkrankung ihres Kindes geprägt ist. Der bundesweite Aktionstag wurde vom Deutschen Kinderhospizverein e. V. ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel, die Kinderhospizarbeit sichtbar zu machen, zu informieren und Solidarität zu zeigen.
Warum Kinderhospizarbeit so wichtig ist
Kinderhospizarbeit begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit schweren Erkrankungen sowie deren Familien. Anders als häufig angenommen, beginnt diese Begleitung nicht erst am Lebensende. Nach Angaben des Bundesverbands Kinderhospiz e. V. setzt die Unterstützung oft schon kurz nach der Diagnose ein und kann sich über viele Jahre erstrecken. Im Mittelpunkt steht dabei immer die gesamte Familie, sondern neben den betroffenen Kindern auch deren Eltern und Geschwisterkinder.
Wie Kinderhospizdienste Familien unterstützen
Ein wesentlicher Bestandteil sind ambulante Kinderhospizdienste. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter besuchen Familien zu Hause, schenken Zeit, hören zu und entlasten im Alltag. Die Ehrenamtlichen der ambulanten Kinderhospizdienste werden dafür speziell geschult und arbeiten eng mit hauptamtlichen Fachkräften zusammen. Diese Form der Unterstützung ist für betroffene Familien mit ihren schwerstkranken Kinder kostenlos und wird überwiegend durch Spenden und Fördermittel ermöglicht.
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) betont, dass Kinderhospizarbeit neben der medizinischen Versorgung der erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor allem psychosoziale Begleitung leistet. Sie hilft Familien, mit der Belastung, den Sorgen und der oft jahrelangen Ausnahmesituation umzugehen.
Zeichen der Solidarität: Das grüne Band
Symbol des Aktionstags ist das grüne Band der Hoffnung. Es steht für Solidarität mit betroffenen Familien, deren Kinder lebensbegrenzend erkrankt sind – und für das öffentliche Signal: Ihr seid nicht allein. Viele Kommunen, Einrichtungen und Privatpersonen beteiligen sich am Tag der Kinderhospizarbeit mit Aktionen oder Informationsangeboten.
- Das grüne Band der Hoffnung: Sichtbares Zeichen der Solidarität am Tag der Kinderhospizarbeit
- Foto: Deutscher Kinderhospizverein/gratis
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Der Aktionstag macht deutlich, wie wichtig Aufmerksamkeit, Verständnis und gesellschaftlicher Rückhalt für Familien mit schwerstkranken Kindern sind – nicht nur an einem Tag im Jahr, sondern dauerhaft.
FAQ: Tag der Kinderhospizarbeit
Was ist der Tag der Kinderhospizarbeit?
Am 10. Februar zeigt dieser Aktionstag, wie Kinderhospizdienste Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern unterstützen – und warum Aufmerksamkeit und Solidarität so wichtig sind.
Wer profitiert von Kinderhospizarbeit?
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit schweren Erkrankungen sowie ihre Familien, Eltern und Geschwister.
Wann beginnt die Unterstützung?
Oft schon kurz nach der Diagnose begleitet Kinderhospizarbeit Familien über Monate oder Jahre hinweg.
Wie helfen die Ehrenamtlichen?
Sie schenken Zeit, hören zu, entlasten im Alltag und arbeiten eng mit Fachkräften zusammen.
Was bedeutet das grüne Band der Hoffnung?
Es ist das Symbol des Aktionstags und steht für Solidarität: „Ihr seid nicht allein.“
Wie kann ich selbst helfen?
Spenden, ehrenamtlich engagieren oder Aktionen am Tag der Kinderhospizarbeit sichtbar unterstützen, denn jede Hilfe zählt.
Mehr Infos zum Tag der Kinderhospizarbeit gibt es online unter https://www.dkhv.de/. [lmo]
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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