Sondierungen in Rheinland-Pfalz starten: CDU und SPD loten Koalition aus
- CDU und SPD beginnen mit Sondierungsgesprächen. (Archivbild)
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Koalitionsgespräche. In Mainz beginnen CDU und SPD am Donnerstag, 26. März, ihre Sondierungen nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Für die Menschen im Land geht es um die Frage, wie schnell eine neue handlungsfähige Landesregierung gebildet wird.
Erste große Koalition in Rheinland-Pfalz möglich
Vier Tage nach der Wahl prüfen beide Parteien die Bildung einer schwarz-roten Koalition unter Führung von CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder als Ministerpräsident. Es wäre die erste große Koalition in der Geschichte des Bundeslandes. Die CDU war erstmals seit 35 Jahren wieder stärkste Kraft geworden.
Keine rechnerische Alternative im Landtag
Andere Bündnisse gelten als ausgeschlossen. CDU und SPD lehnen eine Zusammenarbeit mit der AfD ab. Die Grünen schafften als vierte und kleinste Partei den Einzug in den Landtag, verfügen aber nicht über genügend Mandate für ein schwarz-grünes oder rot-grünes Bündnis.
Teilnehmer der Gespräche stehen fest
Wo genau sich die Verhandlungsteams treffen und zu welcher Uhrzeit die Gespräche am Nachmittag starten, wurde nicht bekannt. Für die CDU nehmen Gordon Schnieder, Generalsekretär Johannes Steiniger, die Europaabgeordnete Christine Schneider und der Parlamentarische Geschäftsführer Marcus Klein teil.
Für die SPD gehen der scheidende Ministerpräsident Alexander Schweitzer, Parteichefin Sabine Bätzing-Lichtenthäler sowie deren Stellvertreter Doris Ahnen, Finanzministerin, und Sven Teuber, Bildungsminister, in die Sondierungen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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