Rheinland-Pfalz: Schnieder nennt Spahn-Rücktritt Verlust
- Gordon Schnieder spricht nach dem Rücktritt von Jens Spahn von einem Verlust. (Archivbild)
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Rheinland-Pfalz. Der Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef wird aus Rheinland-Pfalz als Einschnitt für die CDU bewertet. CDU-Landeschef und Ministerpräsident Gordon Schnieder bezeichnete den Schritt als Verlust für die Union.
Nach Angaben der Landes-CDU sagte Schnieder, die CDU habe Jens Spahn „entscheidende Schritte“ zu verdanken. Dessen Rückzug falle in eine Zeit zentraler Reformen und sei deshalb ein Verlust für die Union.
Schnieder hält Entscheidung dennoch für richtig
Zugleich nannte Schnieder den Rücktritt richtig. Persönliche und politische Überzeugungen gehörten für ihn untrennbar zusammen. „Sie sind der Kompass für unser Handeln. Politik muss wahrhaftig sein, sonst verliert sie zurecht Vertrauen.“
Bitte um Ruhe für Spahn und seine Familie
Schnieder sprach sich zudem für einen menschlichen Umgang aus. Jens Spahn und seiner Familie sollten nun Ruhe und Privatsphäre gegönnt werden. „Auch Spitzenpolitiker sind Menschen. Bei aller berechtigten Kritik wünsche ich mir, dass wir immer auch menschlich miteinander umgehen.“
Spahn war in die Kritik geraten, weil er und sein Mann Daniel Funke Eltern mit Hilfe einer Leihmutter in den USA geworden waren. Eine Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Die CDU spricht sich gegen eine Legalisierung aus. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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