Rentenreform in Berlin: Schweitzer erwartet bald Konsens
- Der frisch gebackene Bundesminister. (Archivfoto)
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Berlin. Für Menschen mit Blick auf den Ruhestand bleibt die konkrete Ausgestaltung der Rentenreform zunächst offen: Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer rechnet jedoch bald mit einer Einigung in der schwarz-roten Koalition.
Schweitzer sagte im SWR-Fernsehen, bei den noch strittigen Fragen werde ein Konsens gefunden. Kritik an einzelnen Punkten komme sowohl von CDU-Ministerpräsidenten als auch von sozialdemokratischen Ministerpräsidentinnen.
Rente nach 45 Beitragsjahren bleibt ein Streitpunkt
Zur besonders heiklen abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren äußerte sich Schweitzer nicht direkt. Er betonte, die meisten Vorschläge der Rentenkommission würden von den Beteiligten grundsätzlich als gut bewertet. Konkrete Beschlüsse oder einen Zeitplan nannte er nicht.
Zusammenarbeit mit Merz soll funktionieren
Auch sein Verhältnis zu Bundeskanzler Friedrich Merz sieht der SPD-Politiker nicht als belastet an. Schweitzer verwies auf eine frühere, nach seiner Darstellung konstruktive Zusammenarbeit mit dem CDU-Chef. Beide trügen nun gemeinsam Verantwortung in der Bundesregierung.
Schweitzer, früherer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, folgt auf Bärbel Bas. Sie war am Montag, 12. Oktober, überraschend von ihrem Kabinettsposten und dem SPD-Co-Parteivorsitz zurückgetreten. Seine Zusage für das neue Amt habe er nach eigenen Worten während eines Spaziergangs gemeinsam mit seiner Frau abgewogen. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |