Rekord-Bußgelder in RLP: 120 Millionen Euro durch Raser und Handy am Steuer
- Der Landeshaushalt profitiert von Buß- und Verwarnungsgeldern. (Archivbild)
- Foto: Heiko Rebsch/dpa
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Rheinland-Pfalz. Wer in Rheinland-Pfalz zu schnell fährt oder am Steuer das Handy nutzt, muss weiter mit Kontrollen rechnen. Die Zentrale Bußgeldstelle hat in ihrer jüngsten Jahresbilanz knapp 120 Millionen Euro aus Straßenverkehrsordnungswidrigkeiten verbucht. Das waren nach Angaben des Verkehrsministeriums mehr als acht Millionen Euro mehr als im Vergleichszeitraum davor.
Geld fließt in den Landeshaushalt
Die Einnahmen aus Buß- und Verwarnungsgeldern fließen in den Landeshaushalt. Für Verkehrsteilnehmer zeigt die Bilanz auch, welche Verstöße besonders im Fokus stehen. Das Ministerium verweist dabei auf die Unfallprävention und die Folgen schwerer Verkehrsunfälle.
Tempo und Handy am Steuer im Fokus
Nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeit sei eine Hauptunfallursache bei Verkehrsunfällen mit schweren oder tödlichen Folgen, teilte das Ministerium mit. Auch Ablenkung durch elektronische Geräte führe immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen.
Im Mittelpunkt stehen laut Ministerium vor allem:
- überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit, weil sie eine Hauptunfallursache bei schweren und tödlichen Unfällen ist
- Ablenkung durch elektronische Geräte, weil Handynutzung am Steuer immer wieder zu schweren Unfällen führt
Für die Unfallprävention bekomme die Überwachung dieser Verstöße daher eine besondere Bedeutung. Die Angaben machte das Ministerium auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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