Regierungsteam in Baden-Württemberg: Özdemir stellt Grüne vor
- Cem Özdemir geht mit einer ziemlich erfahrenen Mannschaft in die neue Landesregierung
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Stuttgart. Baden-Württemberg bekommt eine neue Landesregierung mit vielen bekannten Gesichtern. Der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir hat am Montag, 11. Mai, sein Team der Grünen für das künftige Kabinett vorgestellt.
Große Überraschungen blieben aus. Ein Großteil der Personalentscheidungen war bereits im Vorfeld bekannt geworden. Mehrere bisherige Amtsinhaber sollen ihre Ministerien weiterführen.
Özdemir führt Regierung und Staatsministerium
Cem Özdemir selbst übernimmt das Amt des Ministerpräsidenten. In der Regierungszentrale, dem Staatsministerium, arbeiten mehrere Staatssekretäre.
- Florian Haßler verantwortet die politische Koordinierung und internationale Beziehungen.
- Rudi Hoogvliet bleibt Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes beim Bund.
- Jörg Krauss bleibt Staatsminister und Chef der Staatskanzlei.
Mehrere Minister bleiben im Amt
Auch in wichtigen Ressorts setzt die Partei auf Kontinuität.
- Danyal Bayaz bleibt Finanzminister. Neue Staatssekretärin im Ministerium soll Andrea Lindlohr werden. Sie wechselt aus dem Wohnungsbauministerium.
- Thekla Walker bleibt Umweltministerin. Staatssekretär Andre Baumann bleibt ebenfalls im Amt.
- Petra Olschowski führt weiterhin das Wissenschaftsministerium. Neue Staatssekretärin soll Nese Erikli werden.
Neuer Sozialminister und Wechsel im Bauministerium
Ein neues Gesicht gibt es im Sozialressort. Der Parteilinke Oliver Hildenbrand soll Sozialminister werden. Das Ministerium ist künftig auch für Arbeit und Jugend zuständig. Staatssekretärin soll die Gesundheitsexpertin Petra Krebs werden.
Das Bauministerium übernimmt künftig Theresa Schopper. Die bisherige Kultusministerin wechselt in das Ressort. Den bisherigen Staatssekretärsposten wollen die Grünen dort streichen.
Zudem kann der Ministerpräsident einen ehrenamtlichen Staatsrat im Staatsministerium ernennen. Cem Özdemir kündigte an, diese Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt bekanntzugeben. Spekuliert wurde zuletzt über Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer als möglichen Beauftragten für Bürokratieabbau. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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