Neuer Zuschnitt in Mainz: Bildungsministerin sieht Chancen
- «Wir haben hier tatsächlich die Möglichkeit, jetzt sozusagen Bildung aus einem Guss zu machen», sagt Eiling-Hütig.
- Foto: Helmut Fricke/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Mainz. Für Familien und Schulen in Rheinland-Pfalz soll Bildung nach dem Willen der neuen Ministerin künftig stärker verzahnt werden. In Mainz hat Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig den Zuschnitt ihres Ressorts als großen Vorteil bezeichnet.
Die CDU-Politikerin sagte der Deutschen Presse-Agentur, sie sei besonders darüber erfreut, dass Kita und frühkindliche Erziehung im Bildungsministerium angesiedelt sind. In Bayern, wo die 58-Jährige zuvor politisch tätig war, seien diese Bereiche getrennt gewesen. Dann müssten immer zwei Häuser zusammenarbeiten.
Bildung aus einem Guss
In Rheinland-Pfalz sieht Eiling-Hütig deshalb die Chance, Bildung aus einem Guss zu gestalten. Nach ihren Worten beginnt gute Bildung schon vor der Grundschule. Genau dort könne das Ministerium nun steuernd eingreifen.
Erwachsenenbildung nicht im Ministerium
Weniger glücklich ist die Ministerin darüber, dass die Erwachsenenbildung nicht zu ihrem Ressort gehört. Das Thema gilt nach ihren Worten als persönlicher Schwerpunkt. Eiling-Hütig war früher in der betrieblichen Erwachsenenbildung tätig, befasste sich als Abgeordnete im bayerischen Landtag intensiv damit und war bis vor Kurzem Präsidentin des Bayerischen Volkshochschulverbandes.
In Rheinland-Pfalz ist für die Erwachsenenbildung das von Clemens Hoch geführte Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit zuständig. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |