Neue Zahlen alarmieren: Diskriminierung von Sinti und Roma nimmt zu
- Die Zahl der antiziganistischen Vorfälle ist zuletzt gestiegen. (Archivbild)
- Foto: Ira Schaible/dpa
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Mainz. Neue Zahlen zu Diskriminierung gegen Sinti und Roma in Rheinland-Pfalz werden am Montag, 1. Juni, in Mainz vorgestellt. Die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus (MIA) präsentiert um 9.30 Uhr ihren Jahresbericht für das Jahr 2025.
Im vorherigen Berichtsjahr wurden in Rheinland-Pfalz insgesamt 59 Vorfälle gemeldet. Das waren 32 Fälle mehr als im Jahr davor. Fachstellen gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus. Viele Betroffene melden Diskriminierungen demnach nicht offiziell.
Bundesweit deutlich mehr gemeldete Vorfälle
Nach Angaben der Meldestelle wurden bundesweit 1.678 Vorfälle registriert. Die gemeldeten Fälle reichen von alltäglichen Diskriminierungen bis hin zu schweren Angriffen.
Zu den häufigsten Vorfällen gehören laut Bericht unter anderem:
- klischeehafte Stigmatisierungen
- Diskriminierung im Alltag
- Sachbeschädigungen
- Bedrohungen
- Angriffe bis hin zu extremer Gewalt
Der Jahresbericht soll einen Überblick über Ausmaß und Formen von Antiziganismus geben. Fachstellen nutzen die Daten auch, um auf strukturelle Probleme aufmerksam zu machen und Gegenmaßnahmen anzustoßen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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