Ministerwechsel in Baden-Württemberg: Schopper soll Wohnen übernehmen

Theresa Schopper: Die bisherige Kultusministerin von Baden-Württemberg soll Wohnungsbauministerin werden. | Foto: Markus Lenhardt/dpa
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Stuttgart. Die Wohnungspolitik im Südwesten bekommt eine neue Spitze. Nach Informationen aus Parteikreisen soll die bisherige Kultusministerin Theresa Schopper in der künftigen Landesregierung das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen übernehmen.

Die 65-Jährige gehört zu den engen Vertrauten des scheidenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Zuvor hatte der SWR über die Personalie berichtet.

Schopper stammt aus Bayern und war vor ihrem Wechsel ins Kultusministerium bereits im Staatsministerium tätig. Dort koordinierte sie die Zusammenarbeit der grün schwarzen Landesregierung.

Prägende Projekte im Kultusministerium

Während ihrer Amtszeit als Kultusministerin brachte Schopper mehrere bildungspolitische Vorhaben auf den Weg. Dazu zählen vor allem die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium G9 sowie der Ausbau der Sprachförderung an Schulen.

Koalitionsvertrag wird am Montag unterzeichnet

Am Montag, 11. Mai, wollen Grüne und CDU ihren neuen Koalitionsvertrag offiziell unterzeichnen. Das mehr als 160 Seiten starke Papier bildet die Grundlage für die dritte gemeinsame Regierung beider Parteien in Baden Württemberg seit 2016.

Unterzeichnen sollen unter anderem der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir von den Grünen und CDU Landeschef Manuel Hagel, der als künftiger Innenminister vorgesehen ist.

Bereits am Wochenende hatten Parteitage beider Parteien dem Vertrag zugestimmt.

Özdemir stellt grünes Regierungsteam vor

Noch vor der Unterzeichnung stellt Özdemir am Montag um 11 Uhr das Personal der Grünen für die neue Landesregierung vor. Mehrere Namen gelten bereits als gesetzt.

  • Danyal Bayaz soll Finanzminister bleiben
  • Thekla Walker weiterhin das Umweltministerium führen
  • Petra Olschowski erneut Wissenschaftsministerin werden
  • Oliver Hildenbrand ist als Sozialminister vorgesehen

Die CDU hatte ihre Ministerinnen und Minister bereits am Samstag vorgestellt. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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