Mehr Leistung, weniger Handy: Das plant die neue Bildungsministerin
- Die Bildungsministerin war als Jugendliche Leistungssportlerin und findet Leistung gut.
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Mainz. Für Schülerinnen, Schüler und Eltern in Rheinland-Pfalz zeichnen sich strengere Regeln im Schulalltag ab: Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig will den Leistungsgedanken stärker betonen und die private Handynutzung bis einschließlich Klasse 10 ab Februar untersagen.
Im Landtag in Mainz ging es um die Frage, wie Leistungen in der Schule künftig bewertet und sichtbar gemacht werden sollen. Die AfD-Fraktion forderte wieder unangekündigte Tests und Hausaufgabenkontrollen. Der Abgeordnete Joachim Paul sagte, zudem brauche es mehr Notengerechtigkeit, um den Leistungsstand von Kindern und Jugendlichen differenziert darzustellen. Insgesamt sollten die Leistungsanforderungen steigen.
Ministerin nennt Leistung etwas Positives
Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig von der CDU bekräftigte, dass in den rheinland-pfälzischen Schulen der Leistungsgedanke stärker in den Mittelpunkt rücken soll. Leistung sei etwas Positives. Schule bereite auf das Leben vor. Weitere Schwerpunkte sieht die Ministerin in der frühkindlichen Bildung und in der Sprachförderung.
Für Familien besonders konkret ist die geplante Handyregel. Ab Februar, zum zweiten Schulhalbjahr, soll die private Nutzung digitaler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich der 10. Klasse während der gesamten Zeit in der Schule verboten werden. Ziel ist nach Angaben der Ministerin, mehr Raum für persönliche Gespräche und soziale Kompetenzen zu schaffen.
Grüne kritisieren Tempo der neuen Regierung
Die Bildungsexpertin der Grünen-Landtagsfraktion, Katharina Binz, warf der neuen Landesregierung von CDU und SPD vor, in den ersten hundert Tagen noch nicht viel Neues in der Bildungspolitik auf den Weg gebracht zu haben. Zugleich kündigte sie an, ihre Fraktion werde im Parlament konstruktiv zum Wohl der Schülerinnen und Schüler mitarbeiten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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