Gedenken im Ahrtal: Landtag mahnt mehr Schutz an
- Am 18. Mai 2026 wurde Lammert zum Präsidenten des rheinland-pfälzischen Landtags gewählt. (Archivbild)
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Ahrtal. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal steht für die Region weiter viel auf dem Spiel: Erinnerung, Wiederaufbau und besserer Katastrophenschutz. Darauf hat der rheinland-pfälzische Landtagspräsident Matthias Lammert in einer Videobotschaft zum Jahrestag im Ahrtal hingewiesen.
Lammert sagte, die Flutnacht sei „eine Nacht, die ein Land nicht vergisst“. Das Hochwasser habe „unermessliches Leid, Verlust und Zerstörung“ ausgelöst. Zugleich habe es auch großen Zusammenhalt und starken Einsatz in der Region sichtbar gemacht.
Auch fünf Jahre später gelte das Mitgefühl den Opfern, Angehörigen und allen Betroffenen. Die Katastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli habe das Leben vieler Menschen dauerhaft verändert und Rheinland-Pfalz tief erschüttert.
Wiederaufbau und Schutz bleiben zentrale Aufgaben
Nach Angaben Lammerts kämpfen viele Menschen bis heute mit den Folgen der Flut. Der Landtag habe die Katastrophe parlamentarisch aufgearbeitet, Verantwortung benannt und Lehren gezogen. Zugleich bleibe das Land in der Pflicht, den Wiederaufbau voranzutreiben und den Katastrophenschutz zu stärken.
- Die Flut traf Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli
- Mehr als 180 Menschen starben
- Davon kamen 136 Menschen in Rheinland-Pfalz und 49 in Nordrhein-Westfalen ums Leben
- Die Ahr verwandelte sich nach Starkregen in eine Sturzflut
Das Hochwasser im Juli gilt als eine der schwersten Naturkatastrophen der jüngeren deutschen Geschichte. Lammert bekräftigte zum Jahrestag, der Landtag werde das Ahrtal nicht vergessen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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