Fluglärm rund um Frankfurt: So arbeitet die Kommission
- Im eng besiedelten Rhein-Main-Gebiet gibt es Streit um Fluglärm. (Archivbild)
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Frankfurt am Main. Fluglärm gehört für viele Menschen rund um den größten deutschen Flughafen zum Alltag. Eine eigene Fluglärmkommission soll die Interessen der betroffenen Städte und Gemeinden bündeln und Empfehlungen zum Schutz der Bevölkerung erarbeiten.
In dem Gremium sitzen Vertreter der Kommunen aus der Umgebung des Frankfurter Flughafens. Auch der Flughafenbetreiber Fraport sowie weitere Akteure aus der Luftfahrt nehmen an den Sitzungen teil. Ziel ist es, Maßnahmen zu beraten, die die Belastung durch Flugverkehr für Anwohner möglichst verringern.
Beratung für Behörden und Flugsicherung
Die Kommission berät mehrere zentrale Stellen der Luftfahrt. Dazu gehören das hessische Wirtschafts und Verkehrsministerium, die Deutsche Flugsicherung und das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung. Neben Stellungnahmen kann das Gremium auch eigene Vorschläge entwickeln, etwa zu Flugrouten oder Betriebszeiten.
Empfehlungen ohne bindende Wirkung
Die Entscheidungen der Behörden sind jedoch nicht an das Ergebnis der Beratungen gebunden. Weichen Institutionen von den Empfehlungen der Fluglärmkommission ab, müssen sie dies laut Aufgabenbeschreibung begründen.
Kommunalvertreter an der Spitze
Vorsitzender der Fluglärmkommission ist Paul Gerhard Weiß von der FDP, Stadtrat in Offenbach. Stellvertretende Vorsitzende sind Manfred Ockel von der SPD, Bürgermeister von Kelsterbach, sowie Janina Steinkrüger von den Grünen, Umweltdezernentin der Stadt Mainz. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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