DWD meldet sehr milden Frühling in Rheinland-Pfalz
- Die Sonne schien in Rheinland-Pfalz vergleichsweise viel. (Archivbild)
- Foto: Laszlo Pinter/dpa
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Rheinland-Pfalz. Ein ungewöhnlich milder und sehr sonniger Frühling hat das Wetter im Land geprägt. Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes lag die Durchschnittstemperatur deutlich über dem langjährigen Vergleichswert.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach erreichte die mittlere Temperatur im Frühjahr etwa 10,8 Grad. Das sind rund 2,7 Grad mehr als im Mittel der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Damals lag der Durchschnitt bei 8,1 Grad.
Zum Ende der Jahreszeit wurde es sogar hochsommerlich. „Zum Mai-Finale verabschiedete sich die Jahreszeit hochsommerlich“, teilte der Wetterdienst mit. Regional kletterten die Temperaturen auf über 30 Grad.
Wenig Regen und außergewöhnlich viele Sonnenstunden
Auch beim Niederschlag zeigte sich der Frühling ungewöhnlich. Insgesamt fielen nach vorläufiger Auswertung rund 124 Liter Regen pro Quadratmeter. Im langjährigen Vergleich sind es normalerweise etwa 191 Liter.
Deutlich über dem Durchschnitt lag dagegen die Sonnenscheindauer. In Rheinland-Pfalz wurden etwa 683 Sonnenstunden gemessen. Der Vergleichswert der Referenzperiode liegt bei rund 453 Stunden.
Trend auch bundesweit sichtbar
Die Entwicklung beschränkte sich nicht nur auf Rheinland-Pfalz. Deutschlandweit war das Frühjahr laut DWD ebenfalls deutlich wärmer und sonniger als üblich. Die vielen Sonnenstunden ließen die Witterung in manchen Regionen eher an südlichere Breiten erinnern.
Wichtige Kennzahlen des Frühjahrs laut DWD
- Durchschnittstemperatur etwa 10,8 Grad
- Abweichung rund 2,7 Grad über dem Referenzwert
- Niederschlag etwa 124 Liter pro Quadratmeter
- Sonnenschein rund 683 Stunden
Die endgültige Auswertung kann sich noch leicht ändern, da der Wetterdienst zunächst mit vorläufigen Daten arbeitet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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