CDU bleibt auf Distanz: „Wir werden mit der AfD nicht zusammenarbeiten“
- Kanzler und CDU-Chef Merz erteilt einer Zusammenarbeit mit der AfD erneut eine Absage.
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Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz hat seine Absage an eine Zusammenarbeit mit der AfD noch einmal bekräftigt. Merz bekannte sich am Montag, 9. März, zur Koalition mit der SPD und schloss eine andere Mehrheit im Bundestag erneut aus.
Konfliktlinie bis in die Kommunen
Merz sagte in einer Pressekonferenz zum Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg: «Ich werde, auch wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Bundestag nicht suchen. Ich werde es nicht tun.» Für kommunale Gremien bedeutet das: CDU-Vertreter halten auch bei schwierigen Mehrheiten Abstand zur AfD.
Landtagswahl verschärft den Konflikt
Der CDU-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, unterstrich die Linie mit Blick auf die Landespolitik: «Ich schließe es aus, dass ich mit Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt werde.» Kein Amt der Welt sei dies wert. Nach der Landtagswahl hatte AfD-Spitzenkandidat Markus Frohnmaier der CDU eine gemeinsame Koalition angeboten.
Merz weist AfD-Angebote deutlich zurück
Merz bekräftigte, dass es zwischen CDU und AfD keine Gemeinsamkeiten gebe. «Alle diese Avancen können sich die Damen und Herren sparen», sagte er in Richtung AfD. «Wir werden mit dieser Partei nicht zusammenarbeiten.» Damit bleibt der Konflikt klar definiert – von Berlin bis in die kommunalen Parlamente. dpa
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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