Bundeswehr-Reform: Offenburg soll Teil des neuen Musterungssystems werden
- Die Bundeswehr erweitert Musterungszentren. (Symbolbild)
- Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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Offenburg. Für junge Menschen in der Region könnte der Weg zur Musterung künftig deutlich kürzer werden. In Offenburg soll ein neues Zentrum entstehen, in dem Bewerberinnen und Bewerber für die Bundeswehr medizinisch und psychologisch geprüft werden.
Das Bundesverteidigungsministerium hat bundesweit Standorte für insgesamt 24 sogenannte Musterungszentren festgelegt. Dort sollen junge Leute ab Mitte 2027 auf ihre körperliche, psychische und intellektuelle Eignung für den Dienst in der Bundeswehr untersucht werden.
Offenburg gehört zu acht neuen Standorten
Ein Teil der Zentren entsteht an bereits bestehenden Bundeswehrstandorten. In Baden Württemberg ist dies Ulm. Weitere Einrichtungen sind unter anderem in Bonn, Dresden, Hamburg, Kiel, Leipzig, Nürnberg und Wiesbaden geplant.
Zusätzlich sollen acht komplett neue Musterungszentren eingerichtet werden. Dazu gehören
- Offenburg
- Bielefeld
- Braunschweig
- Dortmund
- Jena
- Kempten
- Regensburg
- Würzburg
Die Zentren sollen bewusst außerhalb von Bundeswehrkasernen liegen. Dadurch sollen sie für junge Menschen leichter erreichbar sein.
Erstes Zentrum startet bereits bald
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums soll das erste Musterungszentrum voraussichtlich noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen. Schritt für Schritt soll das neue Netz an Standorten aufgebaut werden.
Mit den Einrichtungen will die Bundeswehr die medizinische und psychologische Untersuchung von Bewerberinnen und Bewerbern bundesweit neu organisieren und näher an Wohnorte bringen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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