Andrea Kiewel entschuldigt sich nach Kritik an Pokémon-Äußerung im ZDF
- Nach dem «Fernsehgarten» vom vergangenen Wochenende waren Rassismus-Vorwürfe gegen Moderatorin Andrea Kiewel laut geworden. (Archivbild)
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Mainz. Für Zuschauer des ZDF-„Fernsehgartens“ steht nach der jüngsten Sendung vor allem eine Entschuldigung der Moderatorin im Mittelpunkt. In Mainz teilte das ZDF mit, Andrea Kiewel bedauere ihre Worte zu Pokémon-Karten und entschuldige sich dafür.
Nach Angaben des Senders war die spontane Äußerung der Live-Situation geschuldet und „keinesfalls rassistisch gemeint“. Das ZDF erklärte zudem, es stelle sich ausdrücklich gegen jede Form von Rassismus.
Äußerung fiel bei Thema Pokémon
Der „Fernsehgarten“ am Sonntag, 12. Juli, stand unter dem Motto „90er Dance Party“. In der Sendung ging es auch um die in den 1990er Jahren groß gewordene Pokémon-Welt.
Zwei Sammlerinnen zeigten Andrea Kiewel dabei mehrere Pokémon-Karten, darunter ein Set in verschiedenen Sprachen. Beim Betrachten einer japanischen Karte sagte die Moderatorin zunächst „Chinesisch“, danach „Ching Chong Chaang“.
Kritik in sozialen Medien
Darauf reagierten Nutzer in sozialen Medien mit Unverständnis. Unter einem Instagram-Beitrag zur Ausgabe des „Fernsehgartens“ wurde Kiewel Rassismus vorgeworfen.
Pokémon begann einst als Spiel aus Japan und entwickelte sich später zu einem weltweiten Medien- und Sammelphänomen mit Videospielen, Serien, Filmen und Tauschkarten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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