Ahrtal nach der Flut: Milliarden bewilligt, doch vieles bleibt offen
- Im Ahrtal läuft der Wiederaufbau. (Archivbild)
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Ahrtal. Für viele Menschen in der Region bleibt entscheidend, wie schnell Brücken, Schulen, Kitas und Schutzanlagen fertig werden: Genau darüber hat die rheinland-pfälzische Landesregierung im Ahrtal mit kommunalen Vertretern beraten.
An dem Austausch nahmen Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU), die Mitglieder des Ministerrats, die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, sowie haupt- und ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister teil. Nach Angaben der Staatskanzlei ging es dabei auch um offene Aufgaben und bestehende Probleme beim Wiederaufbau.
Land will nachsteuern
Schnieder bezeichnete den Wiederaufbau als zentrale Aufgabe der Landesregierung. Man wolle prüfen, was gut laufe, wo es noch hakt und an welchen Stellen das Land nachsteuern müsse. Zugleich verwies die Landesregierung auf bereits sichtbare Fortschritte wie die wiedereröffnete Ahrtalbahn und neue, hochwasserangepasste Brücken.
Milliarden für Infrastruktur bewilligt
Nach Angaben von Kommunalminister Sven Teuber (SPD) wurden landesweit über alle Förderbereiche hinweg bislang rund 3,72 Milliarden Euro bewilligt. Für die allgemeine kommunale Infrastruktur im Kreis Ahrweiler entfallen demnach mehr als 1,1 Milliarden Euro. Mit dem Geld sollen unter anderem Brücken, Schulen, Kitas und Sportstätten wiederaufgebaut werden.
Hochwasserschutz bleibt große Aufgabe
Landrätin Weigand sieht vor allem beim Hochwasserschutz weiter große Herausforderungen. Der Wiederaufbau müsse das Ahrtal nicht nur wiederherstellen, sondern die Region auch sicherer und widerstandsfähiger gegen künftige Katastrophen machen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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