AfD nach Ost-Erfolg: Greift die Partei jetzt auch in RLP nach der Macht?
- Für Rheinland-Pfalz kündigte Münzenmaier an, bei der Landtagswahl 2031 stärkste Kraft werden zu wollen.
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Rheinland-Pfalz. Für Wählerinnen und Wähler in Rheinland-Pfalz setzt die AfD nach ihrem starken Abschneiden in Sachsen-Anhalt auf Rückenwind bis zur nächsten Landtagswahl. Der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorsitzende Sebastian Münzenmaier sagte, der Erfolg seiner Partei werde weit über Sachsen-Anhalt hinaus wirken und auch Folgen für Rheinland-Pfalz haben.
Münzenmaier sagte nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: „Wir haben ganz klar die Wahl gewonnen. Wir haben Regierungsauftrag bekommen von den Menschen in Sachsen-Anhalt“, sagte er. Immer mehr Menschen würden sehen, „die AfD möchte regieren, die AfD ist beliebt, die AfD kann regieren“.
Münzenmaier nennt Ziel für 2031
Für die Landtagswahl 2031 in Rheinland-Pfalz kündigte Münzenmaier an, stärkste Kraft werden zu wollen. Die AfD sei „auf dem besten Weg“ und wachse stetig, sagte er.
Debatte über Brandmauer und Zusammenarbeit
Mit Blick auf die bisherige Abgrenzung anderer Parteien gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD sagte Münzenmaier, die Brandmauerpolitik werde „nach dem heutigen Abend in nächster Zukunft Geschichte sein“. Dies eröffne in Rheinland-Pfalz „ganz andere Möglichkeiten“.
Diese politischen Punkte nennt die AfD
Inhaltlich kündigte Münzenmaier mehrere Ziele an. Dazu zählen nach seinen Worten eine „echte Migrationswende“, ein Ende der „sogenannten Energiewende“ und eine Verkleinerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf einen „Grundfunk“. Welche konkreten Folgen solche Vorhaben für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Einrichtungen in Rheinland-Pfalz hätten, blieb in der Meldung offen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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