ADAC rückt häufiger aus – auch wegen Fahrrädern
- Insgesamt absolvierte die ADAC Pannenhilfe im vergangenen Jahr bundesweit fast 3,7 Millionen Einsätze. (Symbolbild)
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Rheinland-Pfalz. Autofahrer und Radfahrer haben im Land im vergangenen Jahr deutlich öfter Hilfe gebraucht. Die ADAC-Pannenhelfer rückten 2025 häufiger aus als im Jahr davor – im Schnitt rund alle zweieinhalb Minuten. Besonders die Zahl der Fahrrad- und E-Auto-Pannen nahm spürbar zu.
Insgesamt verzeichnete der Automobilclub in Rheinland-Pfalz 218.837 Einsätze. Das waren 5.136 mehr als 2024. Pro Tag leisteten die Helfer damit durchschnittlich rund 600 Einsätze. Für viele Pendler und Alltagsradler bedeutete das längere Wartezeiten auf Unterstützung.
Mehr Einsätze in Pfalz und nördlichem Rheinland-Pfalz
Im Gebiet des ADAC Mittelrhein, das den nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz umfasst, organisierten die Pannenhelfer 126.238 Einsätze. Auf das Gebiet des ADAC Pfalz entfielen 82.599 Einsätze. Damit blieb die Belastung in beiden Regionen hoch.
E-Autos und Fahrräder sorgen für deutlichen Anstieg
«Mit der steigenden Zahl und dem zunehmenden Alter der Elektroautos steigt auch die Zahl der E-Auto-Pannen», teilte der ADAC mit. 50.445 Einsätze gingen 2025 auf das Konto reiner Elektroautos – rund 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Auch Fahrradfahrer waren deutlich häufiger betroffen. Die Zahl der Fahrradpannen stieg um etwa 15 Prozent auf 19.455 Fälle. Für viele Menschen, die im Alltag oder in der Freizeit mit dem Rad unterwegs sind, wächst damit das Risiko, auf Hilfe angewiesen zu sein. dpa
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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