Deutschland vs. Schweiz, ein Vergleich
Zwei Staaten, die viel mehr gemeinsam haben

Blick auf den Hbf Zürich SBB von der Bahnhofstraße aus gesehen. | Foto: Foto: Günther Hummrich
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  • Blick auf den Hbf Zürich SBB von der Bahnhofstraße aus gesehen.
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Gruezi heißt es in der Schweiz, wo wir seit Samstag uns aufhalten - genauer in Zürich, einer faszinierenden Stadt, die anders und doch wieder ähnlich der Metropolregion Rhein-Neckar ist. Der Kern von Zürich hat in etwa so  viele Einwohner wie Ludwigshafen und Mannheim zusammen. Doch da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Zürich ist mondäner, vielfältiger und in gewißer Weise liebenswerter.
Schon bei der Ankunft am Hbf Zürich SBB fällt dies ins Auge. Es herrscht fast rund um die Uhr Betrieb. Man findet fast alle Geschäft und kleine Bistros, Cafébars, Kioske, kleine Stände mit Fastfood. Dann die Wegweiser: Touristinfomation, ein kleines Häuslein, wo Karten für alle kulturelle Ereignisse zu haben sind. Natürlich, man muß sich orientieren. Doch sowohl die Schwyzer/innen als auch Menschen aus fast allen Nationen bleiben stehen und geben Tipps. Gut das gibt es in Mannheim auch. Aber dies nicht. Vor dem Bahnhof beginnt eine der europaweit größten Einkaufstraße: die Bahnhofstraße - Einheimische allerdings sagen, das ist mehr für die Touristen, wir Züricher kaufen hier seltener ein.
Dann die Kirchen. Ich nahm am Sonntag am Gottesdienst im "Fraumünster" teil, einer reformierten Kirche. Professor Dr. Jörg Frey hielt ihn, und danach konnten die Besucher/innen seine Predigt ausgedruckt mit Nach Hause nehmen. Jörg Frey lehrt in Zürich Theologie. Nur um Zweifeln vorzubeugen: Wir haben in unserem Raum Pfarrerinnen und Pfarrer, die durchaus gleichwertige Predigten halten.
Doch der Straßenraum unterscheidet sich sehr. Vom Hbf erreicht man mit der Tram binnen Minuten den Zürichsee und kann mit einem Ticket des Züricher Verkehrsverbundes auch manche Fähre benutzen. Für die großen Touren von 2 1/2 oder 4 Stunden muß ein anderes Ticket gelöst werden, was erschwinglich ist.
Zu den Übernachtungsmöglichkeiten ist anzumerken: Natürlich kann im Hotel St. Gotthard Quartier genommen werden, doch es gibt auch Ferienwohnungen, die für ca. 90 CHF pro Nacht für zwei Personen Komfort bieten (zwei Räume und eine gut eingerichtete Küche), und das Ganze gerade mal 1/2 Stunde vom Hbf Zürich SBB entfernt. Wenn das nichts ist. Der Stadtplan von Zürich, kostenfrei erhältlich bei der Tourist-Information, die im Hbf Zürich angesiedelt ist. Stadtführungen, auch per Smartephon sind kostengünstig buchbar.
Zürich bietet kulturell unheimlich viel. Ob Opernhaus, Pfauen (die größte Bühne des Schauspielhauses Zürich) oder Moods, ein bekannter Club für Jazz und World Music mit Livekonzerten - hier kommt jeder Musikenthusiast auf seine Kosten. Dann gibt es hier eine Vielfalt von Museen - sogar eines der Fifa. Spannender finde ich das "Cabaret Voltaire". Hier ist der Geburtsort des Dadaismus. Das "Kunsthaus Zürich", das "Schweizer Finanzmuseum", das "Museum für Gestaltung", schließlich ein "Wow Museum"; all das läßt sich in vier Tagen natürlich nicht bewältigen - das heißt aber, daß ein wiederholter Besuch dieser Stadt quasi schon geplant ist,
Zürich ist per Bahn, Auto und auch per Flieger leicht erreichtbar. Und wer einmal hier war, der kommt wieder.
                                                                                                                                                                                                                  güh.

Blick auf den Hbf Zürich SBB von der Bahnhofstraße aus gesehen. | Foto: Foto: Günther Hummrich
Basketball Turnier aus Werbung für diesen Sport im Hbf Zürich SBB. | Foto: Foto: Günther Hummrich
Am Paradeplatz von Zürich. | Foto: Foto: Günther Hummrich
Mein "petit déjeuner" im Hbf Zürich SBB, | Foto: Foto: Günther Hummrich
Im Sihlcenter, wo es nahezu alles gibt. | Foto: Foto: Günther Hummrich
Blick in ein Geschäft von Migros, der hier auf Schritt auf Tritt zu finden ist und zu günstigen Preisen alles für den Selbstversorger im Angebot hat. | Foto: Foto: Günther Hummrich
Autor:

Günther H.P. Hummrich aus Ludwigshafen

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