Waldbrandgefahr steigt: Feuerwehr fordert bundesweites Gesamtkonzept
- Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft verlangt Verbesserungen.
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Deutschland. Waldbrände könnten Einsatzkräfte und ländliche Regionen künftig noch stärker belasten. Darauf weist die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hin und fordert angesichts der Klimaveränderungen, die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden dauerhaft höher zu gewichten.
Nach Einschätzung der Gewerkschaft reicht es nicht, nur auf einzelne Großlagen zu reagieren. Nötig sei ein flächendeckendes Gesamtkonzept, das Ausstattung, Ausbildung und Schutz der Einsatzkräfte zusammen denkt.
Wo die Feuerwehr Nachholbedarf sieht
Bei Wald- und Vegetationsbränden seien die Einsatzkräfte oft mit großen Flächen, schwierigem Gelände, hohen Temperaturen und langen Einsätzen konfrontiert. Spezielle Ausrüstung sei aber bislang nicht überall verfügbar. Genannt werden unter anderem:
- geländegängige Fahrzeuge
- Löschrucksäcke
- Pumpen
- Drohnen
- geeignete Schutzausrüstung
Auch bei Ausbildung und Fortbildung sieht die Gewerkschaft weiteren Bedarf. Sie spricht sich für verbindliche Waldbrandmodule und feste Standards aus.
Warum freiwillige Feuerwehren eine Schlüsselrolle haben
Gerade in ländlichen Regionen seien freiwillige Feuerwehren unverzichtbar. Bei lang andauernden Einsätzen bräuchten sie nach Ansicht der Gewerkschaft passende Ausstattung und verlässliche Ablösekonzepte.
Zugleich verweist die Gewerkschaft auf die Unterstützung durch die Landwirtschaft. Wasser und Maschinen könnten bei solchen Lagen wichtig sein. Diese Zusammenarbeit sollte künftig besser vorbereitet werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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