Waldbrände in Rheinland-Pfalz: Schon mehr als 40 Hektar zerstört
- Ein Feuerwehrmann bekämpft Glutnester im Gebiet am Rotenfels im Kreis Bad Kreuznach. 2026 könnte in Sachen Waldbrand zum Rekordjahr für Rheinland-Pfalz werden. (Archivbild)
- Foto: Sascha Ditscher/dpa
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Rheinland-Pfalz. Waldbrände haben in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr bereits mehr als 40 Hektar Fläche zerstört. Nach Angaben des Umwelt- und Forstministeriums wurden bislang 37 Brände gezählt.
Den größten Schaden gab es am Rotenfels bei Bad Kreuznach. Dort brannten Ende Juni allein rund 30 Hektar Wald ab. Das Feuer dauerte mehrere Tage.
In dem teils schwer zugänglichen Gebiet war der Einsatz besonders schwierig, weil der Wald auch mit Munition belastet ist. Zwischenzeitlich musste deshalb die nahe Ortschaft Traisen komplett geräumt werden. Die Feuerwehr setzte bei dem Brand auch einen Löschroboter ein.
Vergleich zum Vorjahr und zur langen Reihe
Im gesamten Vorjahr registrierte das Ministerium 33 Waldbrände in Rheinland-Pfalz auf einer Fläche von rund 2,5 Hektar. Deutlich mehr Feuer als bislang in diesem Jahr gab es demnach 2003 mit 144 und 2022 mit 103 Waldbränden.
Rheinland-Pfalz gilt trotz seiner großen Waldfläche von mehr als 850.000 Hektar bundesweit nicht als Land mit besonderer Waldbrandgefährdung. Als Gründe nennt das Ministerium den hohen Laubbaumanteil von rund 60 Prozent und den wachsenden Anteil an Mischwäldern, der inzwischen bei 85 Prozent liegt. Große Brände treten häufiger in reinen Nadelwaldregionen auf. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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