Vorwurf im Main-Tauber-Kreis: Kind soll eingesperrt worden sein
- Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Leiterin einer Jugendhilfeeinrichtung. (Symbolbild)
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Main-Tauber-Kreis. Für Familien in der Region stehen schwere Vorwürfe gegen eine Jugendhilfeeinrichtung im Raum: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Leiterin einer Einrichtung im Main-Tauber-Kreis. Die Frau soll ein betreutes Kind mindestens eine Woche lang in einem Zimmer eingesperrt haben.
Durchsuchung und gesicherte Unterlagen
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Ellwangen ist der genaue Zeitpunkt noch unklar. Vermutet werde eine Tatzeit Anfang des Jahres. Bei einer Durchsuchung seien umfangreiche Unterlagen sichergestellt worden. Sie werden nun ausgewertet, um den Anfangsverdacht zu entkräften oder zu erhärten.
Vier Kinder wurden aus der Einrichtung geholt
Das Jugendamt des Landkreises hatte im April insgesamt vier Kinder aus der Jugendhilfeeinrichtung herausgenommen. Sie wurden nach Angaben einer Sprecherin in andere Einrichtungen gebracht. Weitere Details nannte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht.
Die Beschuldigte befindet sich den Angaben zufolge nicht in Untersuchungshaft. Sie hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert und wird inzwischen anwaltlich vertreten. Es gilt die Unschuldsvermutung. Über den Fall hatte zuvor der SWR berichtet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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