Unwetterschäden in Höhr-Grenzhausen: Schnieder fassungslos
- Schnieder macht sich ein Bild vor Ort.
- Foto: Thomas Frey/dpa
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Höhr-Grenzhausen. Nach dem schweren Unwetter im Westerwald müssen Anwohner in Höhr-Grenzhausen beschädigte Häuser und weitere Folgen der Nacht bewältigen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder zeigte sich bei einem Besuch vor Ort fassungslos.
Schnieder spricht von „Naturgewalt“
„Das ist eine Naturgewalt, die ich so noch nicht erlebt habe“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur vor beschädigten Häusern. „Das war eine ganz harte Nacht, gerade hier im Westerwald“, sagte Schnieder.
Dank an Einsatzkräfte im Westerwald
Der Ministerpräsident dankte allen Einsatzkräften. Die Einsatzleitung sei früh zusammengekommen, die Ehrenamtlichen seien auch am Morgen wieder für die Menschen da gewesen. Nach Einschätzung Schnieders zeigt das Unwetter, „wie wichtig Bevölkerungsschutz für uns wird“.
Noch vor wenigen Wochen sei geübt und geprobt worden, damit die Zusammenarbeit im Ernstfall reibungslos laufe. Schnieder sagte, er sei froh, dass in Höhr-Grenzhausen keine Menschen zu Schaden gekommen seien.
Tote und Verletzte im Norden von Rheinland-Pfalz
Die heftigen Unwetter richteten am 19. August am Abend vor allem im nördlichen Rheinland-Pfalz schwere Schäden an. In Waldorf im Landkreis Ahrweiler kam eine Frau ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt. Mehrere Gebäude wurden teils zerstört. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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