Unwetterschäden bei Ulm und Stuttgart: Weitere Gewitter drohen

Vier Autos wurden unter dem Carport begraben. | Foto: Daniel Kessler/onw-images/dpa
  • Vier Autos wurden unter dem Carport begraben.
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Ulm. Heftige Gewitter haben am Donnerstag in Teilen Baden-Württembergs Schäden verursacht. Betroffen waren unter anderem der Raum Ulm und Gebiete bei Stuttgart.

Nach Angaben der Feuerwehr in Ulm fielen Äste und Dachziegel herab. Im Norden der Stadt stürzte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Die Insassen konnten das Fahrzeug nicht selbst verlassen und setzten einen Notruf ab. Verletzt wurde niemand. Zudem fiel ein weiterer Baum auf eine Stromleitung.

In Neckartailfingen im Kreis Esslingen brach bei dem Unwetter ein Carport zusammen und stürzte auf vier Fahrzeuge. Die Polizei bezifferte den Schaden auf rund 60.000 bis 70.000 Euro.

DWD spricht von Superzelle

Der Deutsche Wetterdienst ordnete das Unwetter als sogenannte Superzelle ein. Nach Angaben eines Sprechers zog sie am Donnerstagnachmittag von Echterdingen bei Stuttgart bis nach Ulm. Dabei gab es starke Windböen und Hagel mit Körnern von bis zu fünf Zentimetern. Auch von Schäden an Häusern und abgebrochenen Ästen wurde berichtet. An der Ostalb gab es ebenfalls Gewitter, sie fielen laut DWD aber schwächer aus.

Auch am Freitag weitere Unwetter möglich

Der DWD warnte am Donnerstagabend vor allem für den Regierungsbezirk Freiburg vor großer Gefahr durch Blitzschlag, umstürzende Bäume, Hochspannungsleitungen und Gerüste. Möglich seien zudem rasche Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern sowie Erdrutsche.

Für Freitag, 17. Juli, rechnet der Wetterdienst erneut mit Unwettern in Baden-Württemberg. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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