Unwetter in Baden-Württemberg: Nacht bleibt weitgehend ruhig
- Umgestürzte Bäume beschäftigen in der Nacht die Feuerwehr. (Symbolbild)
- Foto: Jason Tschepljakow/dpa
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Baden-Württemberg. Nach den heftigen Unwettern vom 15. Juli ist die Nacht im Südwesten weitgehend ruhig geblieben. Für viele Menschen in den besonders betroffenen Regionen bedeutete das zunächst Entlastung, auch wenn Polizei und Feuerwehr weiter mit umgestürzten Bäumen und einzelnen Sperrungen beschäftigt waren.
In Kressbronn am Bodensee stürzte in der Nacht ein Baum auf einen Wohnwagen auf einem Campingplatz. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ravensburg wurde niemand verletzt. Im Einsatzgebiet Ravensburg fielen zudem mehrere Bäume auf Straßen. Einige Straßen waren vorübergehend gesperrt.
Auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Konstanz stürzten mehrere Bäume auf Fahrbahnen. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.
Besonders betroffen waren Bodensee und Raum Reutlingen
Bereits am 15. Juli hatte es zahlreiche Unwettereinsätze gegeben. Im Landkreis Heidenheim stürzten nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm mehrere Bäume auf Straßen. Die Feuerwehr räumte die Fahrbahnen. Auch dort gab es keine Verletzten.
Von Hagel, Gewitter, Sturm und Starkregen waren vor allem die Bodenseeregion und der Raum Reutlingen betroffen. Am Bodensee rückte die Feuerwehr vor allem wegen umgestürzter Bäume aus.
In Reutlingen liefen nach Starkregen und einem Hagelsturm mit bis zu fünf Zentimeter großen Körnern Keller voll und Straßen wurden überflutet. Zeitweise fiel dort zudem bei rund 6000 Haushalten der Strom aus. In Schemmerhofen im Kreis Biberach lag der Hagel zentimeterhoch auf den Straßen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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