Tödlicher Zugunfall bei Willstätt: Radfahrer am Bahnübergang erfasst
- Ein 42 Jahre alter Radfahrer erlitt einen tödlichen Unfall auf einem Bahnübergang. (Symbolbild)
- Foto: Lino Mirgeler/dpa
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Willstätt-Legelshurst. Ein tödlicher Unfall hat am Bahnübergang im Ortenaukreis den Bahnverkehr für Stunden lahmgelegt. Ein Radfahrer wurde dort von einem Regionalzug erfasst und starb noch an der Unfallstelle.
Nach Angaben der Polizei wollte der 42-Jährige am Samstagabend, 27. Juni, in Willstätt-Legelshurst nahe der französischen Grenze einen Bahnübergang überqueren. Die Halbschranke war zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen. Beim Versuch vorbeizufahren blieb der Mann mit einem Arm hängen.
Er stürzte daraufhin in das Gleisbett. Genau in diesem Moment fuhr ein Regionalzug mit 62 Fahrgästen in den Bereich des Übergangs ein.
Zug leitet Notbremsung ein
Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein. Dennoch konnte der Zug den Mann nicht mehr rechtzeitig stoppen und erfasste ihn. Der 42-Jährige erlitt tödliche Verletzungen und starb noch am Unfallort.
Fahrgäste wegen Hitze evakuiert
Nach dem Unfall mussten die 62 Fahrgäste den Zug verlassen. Wegen der hohen Temperaturen brachte die Polizei sie in eine nahegelegene Sporthalle.
Zwei Menschen erlitten hitzebedingte Kreislaufprobleme und wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Der Bahnverkehr auf der Strecke blieb mehrere Stunden lang gesperrt, während Einsatzkräfte den Unfall aufnahmen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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