Tödlicher Unfall im Miramar: Jetzt wird gegen drei Bekannte ermittelt
- Nach einem Rutschen-Unfall im Spaßbad «Miramar» in Weinheim ist ein Mann gestorben. (Archivbild)
- Foto: Katharina Kausche/dpa
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Weinheim. Nach dem tödlichen Unfall auf einer Rutsche im Spaßbad „Miramar“ laufen nun strafrechtliche Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen drei Bekannte des 25 Jahre alten Mannes.
Nach Angaben der Ermittler sollen die drei Personen gleichzeitig mit dem später Verstorbenen die Rutsche benutzt haben. Genau gegen diese Beteiligten richtet sich nun das Verfahren. Der 25-Jährige war am Pfingstsamstag, 7. Juni, bei dem Unfall schwer verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben.
Nach bisherigen Erkenntnissen stieß der Mann in der Röhre mit mehreren Menschen zusammen und verlor das Bewusstsein. Einsatzkräfte mussten ihn noch vor Ort reanimieren.
Mehrere Männer gleichzeitig auf der Rutsche
Wie die Staatsanwaltschaft bereits zuvor mitgeteilt hatte, waren insgesamt vier Männer an dem Geschehen beteiligt. Sie besuchten das Bad gemeinsam und kannten sich. Nach Angaben des Freizeitbades rutschten sie gleichzeitig los, obwohl dies laut den Regeln der Anlage untersagt ist.
Videoaufnahmen sollen zeigen, dass die Männer im unteren Teil der Rutsche miteinander kollidierten. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen war der später verstorbene 25-Jährige vermutlich nicht der Erste der Gruppe auf der Bahn.
Die Leiche des Mannes wurde inzwischen obduziert. Eine eindeutige Todesursache steht laut Staatsanwaltschaft jedoch noch nicht fest. Weitere feingewebliche Untersuchungen wurden beauftragt. Mit Ergebnissen rechnen die Ermittler erst in einigen Wochen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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