Tödlicher Treppensturz auf der Reichenau: Ermittler gehen von Unfall aus
- Nach einem tödlichen Treppensturz in Reichenau schließen die Ermittler Fremdverschulden aus. (Symbolbild)
- Foto: Lino Mirgeler/dpa
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Reichenau am Bodensee. Nach dem tödlichen Treppensturz einer Rollstuhlfahrerin auf der Insel Reichenau gehen Ermittler von einem tragischen Unfall aus. Hinweise auf eine Straftat gibt es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Die 76 Jahre alte Frau war am Fuß einer Treppe auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie Reichenau schwer verletzt entdeckt worden. Sie kam anschließend in ein Krankenhaus, wo sie kurze Zeit später starb. Polizei und Staatsanwaltschaft teilten mit, dass ein Fremdverschulden ausgeschlossen werde.
Gesuchte Zeugin inzwischen vernommen
Im Zuge der Ermittlungen suchte die Polizei zunächst nach einer Frau, die die Verletzte zuerst entdeckt haben soll. Diese Zeugin wurde inzwischen gefunden und befragt. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich sowohl bei der Zeugin als auch bei der Verstorbenen um Patientinnen des Zentrums für Psychiatrie.
Wie genau es zu dem Sturz kam, ist weiterhin nicht vollständig geklärt. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich die 76-Jährige oberhalb der Treppe auf. Möglich ist laut Polizei, dass sie mit ihrem Rollstuhl rückwärts fuhr und dabei die Treppe hinunterstürzte. Die Staatsanwaltschaft will die Ermittlungen nun einstellen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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