Sprengversuch nahe Jestetten: Haus gerät in Brand
- Die Polizei fandet intensiv nach den Tätern.
- Foto: Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa
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Enge bei Beringen. Nach Explosionen an einem Geldautomaten mussten 13 Menschen ein Haus verlassen. In dem Ort im Schweizer Kanton Schaffhausen, knapp sieben Kilometer von Jestetten entfernt, geriet das Gebäude teilweise in Brand.
Unbekannte versuchten in der Nacht, den Geldautomaten zu sprengen. Sie flohen laut Polizei in einem schwarzen Auto. Ob sie dabei Geld erbeuteten, war zunächst unklar. Am Haus entstand erheblicher Schaden.
Anwohner durch Explosionen geweckt
Anwohner in Enge bei Beringen wurden nach Polizeiangaben durch die lauten Explosionen aus dem Schlaf gerissen. Die 13 Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand. Die Fahndung nach den Tätern läuft.
Angriffe auf Geldautomaten in der Schweiz
Die Schweiz ist nach Angaben des Bundesamts für Polizei wegen ihres dichten Netzes an Geldautomaten häufig von solchen Angriffen betroffen. Vergleichbare Taten gibt es auch in Deutschland, Frankreich und weiteren Ländern. Das bisherige Rekordjahr zählte 57 Fälle, zuletzt wurden 24 Fälle registriert. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |